Maikammer Eulbusch III

Angebote & Informationen zu Ihrem neuen Eigenheim

Glückwunsch zu Ihrem Bauplatz im Neubaugebiet „Eulbusch III“.

Um Ihnen den Bau und den Einzug in Ihr neues Zuhause einfacher zu machen, haben wir auf dieser Seite viele nützliche Informationen für Sie zusammengestellt - für ein gutes Leben in Maikammer.

Um in Zeiten der Klimakrise langfristig die Weichen in Richtung Nachhaltigkeit zu stellen, hat sich die Ortsgemeinde Maikammer in Kooperation mit den Pfalzwerken für eine nachhaltige Wärmeversorgung und gegen fossile Energieträger entschieden. Ein nachhaltiges und effizientes System kommt zum Einsatz, die „Kalte Nahwärme“.

Für Sie als künftige Bauherren bedeutet dies: Eine besonders attraktive und komfortable Wärmeversorgungslösung.

Jetzt Kontakt aufnehmen

In 6 Schritten zu Ihrer Wärmeversorgung

  1. ANTRAGSSTELLUNG
    Beantragen Sie den Hausanschluss und den Anschluss- und Nutzungsvertrag über unser Antragsformular im Downloadbereich.
  2. PRÜFUNG
    Ihr Antrag wird durch uns geprüft.
  3. UNTERZEICHNUNG
    Sie erhalten von uns die fertigen Vertragsunterlagen per Post. Diese schicken Sie uns unterschrieben zurück.
  4. TERMINIERUNG
    Wir terminieren den gewünschten Zeitpunkt zur Herstellung des Hausanschlusses. Bitte beachten Sie: Die baulichen und vertraglichen Voraussetzungen müssen erfüllt sein, bevor der Anschluss erstellt werden kann.
  5. ANSCHLUSS WÄRMENETZ
    Die Herstellung Ihres Anschlusses an das Kalte Nahwärmenetz wird von unseren Expertinnen und Experten durchgeführt.
  6. ANSCHLUSS WÄRMEPUMPE
    Die benötigte Wärmepumpe ist nicht in unserem Standard-Leistungsumfang enthalten. Die Lieferung und Installation muss daher durch Ihren Heizungsinstallateur erfolgen – unter Beachtung unserer technischen Anschlussbedingungen.

Die Bearbeitung der Anträge und Vertragserstellung dauert in der Regel 8-10 Wochen. Bitte kommen Sie rechtzeitig auf uns zu, damit der Ablauf frühzeitig geklärt werden kann und es nicht zu Verzögerungen kommt.

Wichtige Informationen & Anträge zum Download

Antworten rund um Ihren Hausanschluss und Ihre Wärmeversorgung mit Kalter Nahwärme

Mit dem Hausanschluss wird Ihre hausinterne Heizungs- und Warmwasserverteilung mit dem Nahwärmenetz verbunden. Dafür wird die benötige Hausanschlussleitung bis in Ihren Technik- bzw. Heizraum verlegt.
Dort wird die Leitung an die Sole-Wasser-Wärmepumpe angeschlossen. Ihre Wärmepumpe erzeugt - unter Einsatz von elektrischer Energie - Heizwasser, welches dann für die Versorgung der Fußbodenheizung oder zur Brauchwasserbereitung verwendet werden kann. Dabei wird das Wasser Ihrer Verteilungsanlage nicht mit dem Wasser des Nahwärmenetzes vermischt.

Ins Haus einzuführende Leitungen sind:

  • 2x Nahwärmeleitung, vergleichbar mit der Wasserleitung (VL/RL)
  • 1x Strom
  • 1x Wasser
  • im Schnitt 3x Kommunikation

Stellen Sie Ihre Anträge zum Anschluss an die jeweiligen Medien rechtzeitig und bei jedem einzelnen Versorger. Die Anschlussleitungen werden entweder einzeln oder gebündelt (in Form einer Mehrspartenhauseinführung (MSH)) ins Gebäude eingeführt. Vorteilhaft kann auch die Kombination von Einzel- und Mehrspartenhauseinführungen sein.
Weitere Informationen finden Sie in unserem Leitfaden für Planung und Bau von Hausanschlüssen.
Auf den Seiten der Pfalzwerke Netz AG können Sie den Netzanschluss (Strom) anmelden.

Die Nahwärmeleitung wird von uns bereits mit Erschließung des Baugebiets bis an Ihr Grundstück vorverlegt. Nachdem Sie uns mit dem Hausanschluss für Ihr Gebäude beauftragt haben und der Anschluss- und Nutzungsvertrag abgeschlossen wurde, wird die Hausanschlussleitung von uns bis in Ihren Technik- bzw. Heizraum verlegt.
Dafür muss der notwendige Tiefbau für die Leitung sowie die Hauseinführung für die Leitung von Ihnen vorbereitet werden. Die Anschlussleitung wird durch unseren Fachinstallateur durch die Hauseinführung eingeführt und endet ca. 30 cm hinter der Hauseinführung im Technik- bzw. Heizraum mit einer Absperreinrichtung.
Der Anschluss an Ihre Wärmepumpe sowie der Anschluss Ihrer Wärmepumpe an Ihre hausinterne Heizungsverteilung und Warmwasserbereitung bzw. -verteilung hat durch Ihren Heizungsbauer zu erfolgen. Ebenso die Inbetriebnahme Ihrer Wärmepumpe.

Den Netzanschluss Strom beantragen Sie bei dem Netzbetreiber, der Pfalzwerke Netz AG - zum Antragsformular.

Für Ihren Hausanschluss sollten Sie frühestmöglich in Ihrer Bau- oder Planungsphase auf uns zukommen. Somit können Sie alle Anforderungen an die Errichtung des Hausanschlusses mit uns klären und die Installation der Hauseinführung mit Ihren anderen Gewerken koordinieren.
Die Terminierung des Hausanschlusses kann erst nach Abschluss des Anschluss- und Nutzungsvertrages erfolgen. Die tatsächliche Installation bedarf einen Vorlauf von mindestens 4 Wochen.

Kalte Nahwärme ist eine Wärmeversorgung über Wärmenetze.

Im Neubaugebiet „Eulbusch III“ sorgt ein Kaltes Nahwärmenetz für die Bereitstellung von Umweltwärme für die Heizung und Brauchwasserbereitung. Das Kalte Nahwärmenetz besteht dabei aus zwei wesentlichen Komponenten: Der Erdwärmequelle und dem Verteilnetz. Die Erdwärme wird durch eine Erdsondenanlage gewonnen, welche aus ca. 30 Erdsonden mit einer Tiefe bis zu ca. 150 m besteht. Durch diese zirkuliert ein Wärmeträgermedium („Sole“). Dieses Medium entzieht dem umliegenden Erdreich Wärme, welche mit einer Temperatur von ca. 5- 10°C in das Wärmenetz eingespeist wird. Die Erdsonden sind auf öffentlichen Grundstücken im Baugebiet verteilt.
Über das Wärmenetz gelangt die Sole zu den Abnehmern und wird mittels Hausanschlüssen in die Gebäude geleitet. Aufgrund der geringen Temperaturen entstehen in dem Verteilnetz keine Wärmeverluste („Kalte“ Nahwärme). Im Gegenteil, das Verteilnetz dient gewissermaßen als zusätzlicher „Flächenkollektor“ welcher ebenfalls Wärme aus dem Erdreich aufnehmen kann. Die Sole kann dann zum Betrieb in einer handelsüblichen Sole-Wasser-Wärmepumpe verwendet werden. Diese erzeugt – unter Einsatz von elektrischer Energie – Heizwasser, welches dann für die Versorgung der Fußbodenheizung oder zur Brauchwasserbereitung verwendet werden kann.
Als Zusatzausstattung kann die Wärmepumpe auch mit einem Modul zur freien Kühlung ausgestattet werden. Dies ermöglicht Ihnen, Ihre Fußbodenheizung im Sommer als Kühlanlage einzusetzen. So kann die Raumtemperatur an heißen Tagen um 2-3°C abgesenkt werden.

  • Keine Schadstoffemissionen vor Ort
  • Sehr geringe CO2-Emissionen, bei Einsatz von Ökostrom sogar 100% CO2-neutral!
  • Mühelose Erfüllung des Gebäude-Energie-Gesetzes
  • Attraktive KfW-Fördermöglichkeiten
  • Keine Grundstücksbeeinträchtigungen
  • Keine störenden Schallemissionen
  • Langfristige Verfügbarkeit
  • Freie Kühlung der Gebäude im Sommer ohne zusätzlichen Energieeinsatz
  • Sole-Wasser-Wärmepumpen sind deutlich effizienter als Luft-Wasser-Wärmepumpen – aus einer Einheit Strom werden ca. 4-5 Einheiten Wärme 

Eine ausführliche Beschreibung können Sie der Bauherrenmappe im Downloadbereich entnehmen.

Die benötigte Wärmepumpe ist nicht in unserem Standard-Leistungsumfang enthalten. Die Lieferung und Installation muss daher durch Ihren Heizungsinstallateur erfolgen. Ebenso der Anschluss der Wärmepumpe an die Wärmeleitungen.

  • Die Hausinstallation muss den technischen Anschlussbedingungen der Pfalzwerke AG entsprechen
  • Der Anschluss der Wärmepumpe an das Stromnetz bedarf einer Anmeldung bei der Pfalzwerke Netz AG. Die Antragsformulare finden Sie hier. Beim Ausfüllen hilft Ihnen der Heizungsinstallateur.

Das Kalte Nahwärmenetz wird durch das grenzüberschreitende Kooperationsprojekt „GReENEFF“ im Rahmen des INTERREG V A-Programms gefördert. Das Kürzel „GReENEFF„ steht für „Grenzüberschreitendes Netzwerk zur Förderung innovativer Projekte im Bereich der nachhaltigen Entwicklung und der Energieeffizienz in der Großregion“.

Ziel des Projekts ist es, in der Großregion vorhandenes Wissen in den Bereichen „Ökoquartiere“ und „energieeffizienter sozialer Wohnungsbau“ zu bündeln und zu verbreiten. Die Projekte sollen  aufzeigen, wie der Energie- und Ressourcenverbrauch sowie der CO2-Ausstoß verringert werden kann und somit die Anwendung und Verbreitung innovativer Ansätze voranbringen. Die Vorhaben im Saarland, in Rheinland-Pfalz, in Luxemburg, im Département Moselle und in der Wallonie werden auch finanziell gefördert. Die Interreg-Fördermittel stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und fließen direkt in die Errichtung des Kalten Nahwärmenetzes.
Weitere Informationen zu INTERREG.

Mit der Kalten Nahwärme Versorgung erfüllen Sie spielend die Anforderungen des Gebäude-Energie-Gesetztes (GEG 2020) und kommen in den Genuss der attraktiven Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG).

Die Konditionen des KfW-Förderprogramms „Energieeffizient Bauen“ werden zum 01.07.2021 nochmal verbessert und in die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) überführt. Über die bisherigen Effizienzhaus-Klassen KfW-55, KfW-40 und KfW-40plus hinaus werden künftig zwei weitere Differenzierungen eingeführt, die mit den Effizienzhausstufen kombiniert werden können:

  • Eine neue EE-Klasse, wenn der Wärme-/Kältebedarf zu mindestens 55% aus erneuerbaren Energien gedeckt wird (wird durch das Kalte Nahwärmenetz erfüllt
  • Außerdem eine NH-Klassifizierung, wenn dem Gebäude ein Nachhaltigkeitszertifikat ausgestellt wir (ggf. zusätzliche Maßnahmen erforderlich)

Für Sie als Bauherr bedeutet dies: Attraktive Kreditkonditionen und Tilgungszuschüsse bis zu 25% durch die KfW. Zur Erreichung des höchsten Energiestandards „KfW 40 plus“ ist zusätzlich der Einsatz einer Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher erforderlich. Gerne erstellen wir Ihnen hierzu ein individuelles Angebot. Näheres erfahren Sie auf den Seiten der KfW oder von Ihrem Energieberater.

Der Einsatz einer Photovoltaikanlage wird bei der Erstellung des Energieausweises nach dem neuen Gebäudeenergiegesetzt positiv berücksichtigt.

Darüber hinaus ist zur Erreichung des höchsten Energiestandards „KfW 40 plus“ der Einsatz einer Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher zwingend erforderlich. Durch den höheren Tilgungszuschuss finanziert sich Ihre PV-Anlage quasi von selbst. Gerne erstellen wir Ihnen hierzu ein individuelles Angebot.

Wenn Sie uns Ihr Interesse bekunden, wird eine kurze Analyse durchgeführt, ob eine PV-Anlage bei Ihnen passend und sinnvoll ist. Die Experten unserer 100% Tochter Pfalzsolar werden Sie dazu beraten.

Ihre PV-Anlage können Sie in der Regel ab Fertigstellung des Rohbaus Ihres Gebäudes installieren lassen. Das Team der Pfalzsolar wird Ihnen ein passendes Angebot erstellen und sich um die Umsetzung kümmern.

Holen Sie sich jetzt Ihre eigene Ladestation für zuhause und erhalten Sie 900 € KfW-Förderung für Wallbox und Installation und zusätzlich 250 € Purstrom-Bonus von den Pfalzwerken!

Unser Elektro-Fachpartner kommt nach Terminabsprache zu Ihnen nach Hause und prüft, welche Arbeiten für die Installation Ihrer Wallbox notwendig sind. Nach wenigen Tagen erhalten Sie von uns ein persönliches Angebot für die Installation mit der von Ihnen gewünschten Wallbox. Hier kommen Sie zu unseren Angeboten.

Autark und smart in Maikammer leben

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Das bietet Ihnen das moderne Wohnquartier in Maikammer:

  • Gemeinsam leben: Auf dem Gebiet entstehen 54 Grundstücke mit Einfamilien- und Mehrfamilienhäusern
  • Umwelt schonen: Eine Wärmepumpe spart durchschnittlich 2.310 kg CO2 im Jahr gegenüber einem fossilen Heizsystem mit Öl oder Gas ein
  • Von Sonnenenergie profitieren: Eigenstromversorgung mit Photovoltaikanlagen anbindbar
  • CO2-frei nach Hause kommen: Anbindung von Ladeinfrastruktur für E-Autos möglich

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Ihr Kontakt zu uns

Haben Sie Fragen zur Wärmeversorgung oder zu unseren Leistungen in Maikammer?

Kommen Sie auf uns zu, wir sind gerne persönlich für Sie da!

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So funktioniert Kalte Nahwärme

Klassische Fernwärme oder Nahwärmenetze liefern eine Vorlauftemperatur von 65 bis 90 Grad. Für kalte Nahwärme genügen 5 bis 10 Grad.

Das Kalte Nahwärmenetz besteht dabei aus diesen zwei wesentlichen Komponenten:

  • die Erdwärmequelle
  • das Verteilnetz
Die Funktionsweise von Kalter Nahwärme.

Die Erdwärme wird durch eine Erdsondenanlage gewonnen, welche aus ca. 30 Erdsonden mit einer Tiefe bis zu ca 150 m besteht. Durch diese zirkuliert ein Wärmeträgermedium („Sole“). Dieses Medium entzieht dem umliegenden Erdreich Wärme, welche mit einer Temperatur von ca. 5- 10°C in das Wärmenetz eingespeist wird. Die Erdsonden sind auf öffentlichen Grundstücken im Baugebiet verteilt.

Wärme aus dem Erdreich für das ganze Haus

Über das Wärmenetz gelangt die Sole zu den Abnehmern und wird mittels Hausanschlüssen in die Gebäude geleitet. Aufgrund der geringen Temperaturen entstehen in dem Verteilnetz keine Wärmeverluste („Kalte“ Nahwärme“). Im Gegenteil, das Verteilnetz dient gewissermaßen als zusätzlicher „Flächenkollektor“ welcher ebenfalls Wärme aus dem Erdreich aufnehmen kann. Die Sole kann dann zum Betrieb in einer handelsüblichen Sole-Wasser-Wärmepumpe verwendet werden. Diese erzeugt – unter Einsatz von elektrischer Energie – Heizwasser, welches dann für die Versorgung der Fußbodenheizung oder zur Brauchwasserbereitung verwendet werden kann.

Fußbodenheizung als Kühlanlage einsetzbar

Als Zusatzausstattung kann die Wärmepumpe auch mit einem Modul zur freien Kühlung ausgestattet werden. Dies ermöglicht Ihnen, Ihre Fußbodenheizung im Sommer als Kühlanlage einzusetzen. So kann die Raumtemperatur an heißen Tagen um 2-3°C abgesenkt werden.

EU-Förderung für Innovationsprojekt

Das Kalte Nahwärmenetz wird durch das grenzüberschreitende Kooperationsprojekt „GReENEFF“ im Rahmen des INTERREG V A-Programms der Großregion gefördert.

Das Kürzel „GReENEFF„ steht für „Grenzüberschreitendes Netzwerk zur Förderung innovativer Projekte im Bereich der nachhaltigen Entwicklung und der Energieeffizienz in der Großregion“.

Ziel des Projekts ist es, in der Großregion vorhandenes Wissen in den Bereichen „Ökoquartiere“ und „energieeffizienter sozialer Wohnungsbau“ zu bündeln und zu verbreiten. Die Projekte sollen  aufzeigen, wie der Energie- und Ressourcenverbrauch sowie der CO2-Ausstoß verringert werden kann und somit die Anwendung und Verbreitung innovativer Ansätze voranbringen.

Die Vorhaben im Saarland, in Rheinland-Pfalz, in Luxemburg, im Département Moselle und in der Wallonie werden auch finanziell gefördert. Die Interreg-Fördermittel stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und fließen direkt in die Errichtung des Kalten Nahwärmenetzes.