Landstuhl Rothenborn II

Angebote & Informationen zu Ihrer Wärmeversorgung

Wir werden das Wohngebiet "Rothenborn II" in Landstuhl künftig mit Wärme versorgen. Dafür errichten wir eine Wärmeversorgungsanlage mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Zudem kümmern wir uns um den Hausanschluss der Gebäude an das Nahwärmenetz.

Um in Zeiten der Klimakrise langfristig die Weichen Richtung Nachhaltigkeit zu stellen, haben sich die Sickingenstadt Landstuhl und die conzept W – Projektentwicklungsgesellschaft für zeitgemäßes Wohnen mbH in Kooperation mit den Pfalzwerken für eine nachhaltige und effiziente Wärmeversorgung  entschieden.

Für Sie als künftige Bauherren bedeutet dies: Eine besonders attraktive und komfortable Wärmeversorgungslösung.

Hier finden Sie alle notwendigen Informationen zu Ihrem Wärmeanschluss.

  • Was ist ein KWK?
  • Wofür benötige ich einen Hausanschluss? Wie funktioniert das?
  • Wofür benötige ich eine Übergabestation? Wie funktioniert sie?
  • Was mache ich während dem Bau meines Hauses?
  • Welche Kosten entstehen für mich?
Jetzt Kontakt aufnehmen

In 6 Schritten zu Ihrer Wärmeversorgung

  1. ANTRAGSSTELLUNG
    Beantragen Sie den Hausanschluss und den Wärmeliefervertrag über unser Kontaktformular.
  2. PRÜFUNG
    Ihr Antrag wird durch uns geprüft.
  3. UNTERZEICHNUNG
    Sie erhalten von uns die fertigen Vertragsunterlagen per Post. Diese schicken Sie uns unterschrieben zurück.
  4. TERMINIERUNG
    Wir terminieren den gewünschten Zeitpunkt zur Herstellung des Hausanschlusses mit Ihnen. Bitte beachten Sie: Die baulichen und vertraglichen Voraussetzungen müssen erfüllt sein, bevor der Anschluss erstellt werden kann. Die genauen baulichen Voraussetzungen entnehmen Sie bitte den technischen Anschlussbedingungen (TAB) im Downloadbereich.
  5. ANSCHLUSS WÄRMENETZ
    Die Herstellung Ihres Anschlusses an das Nahwärmenetz wird von unseren Expertinnen und Experten durchgeführt.
  6. ANSCHLUSS HAUSÜBERGABESTATION
    Die benötigte Hausübergabestation ist nicht in unserem Standard-Leistungsumfang enthalten. Die Lieferung und Installation erfolgt durch Ihren Heizungsinstallateur – unter Beachtung unserer technischen Anschlussbedingungen.

Die Bearbeitung der Anträge und Vertragserstellung dauert in der Regel 8-10 Wochen. Bitte kommen Sie rechtzeitig auf uns zu, damit der Ablauf frühzeitig geklärt werden kann und es nicht zu Verzögerungen kommt.

Wichtige Informationen & Anträge zum Download

Antworten rund um Ihren Hausanschluss und Ihre Wärmeversorgung

Mit dem Hausanschluss wird Ihre hausinterne Heizungs- und Warmwasserverteilung mit dem Nahwärmenetz verbunden. Dafür wird die benötige Hausanschlussleitung bis in Ihren Technik- bzw. Heizraum verlegt.

Dort wird die Leitung an die kompakte indirekte Hausübergabestation angeschlossen. In dem Wärmetauscher der Übergabestation wird das Wasser für Ihre hausinterne Heizungs- und Warmwasserverteilung erwärmt.

Dabei wird das Wasser Ihrer Verteilungsanlage nicht mit dem Wasser des Nahwärmenetzes vermischt.

Ins Haus einzuführende Leitungen sind:

  • 2x Nahwärme + 2x Steuerleitung
  • 1x Strom
  • 1x Wasser
  • Im Schnitt 3x Kommunikation: Telekom, Inexio/ Deutsche Glasfaser

Stellen Sie Ihre Anträge zum Anschluss an die jeweiligen Medien rechtzeitig und bei jedem einzelnen Versorger.

Es besteht die Möglichkeit die Anschlussleitungen einzeln oder in Form eines Mehrspartenanschlusses (MSH) ins Gebäude zu führen. Empfohlen wird die Verwendung des Mehrspartenanschlusses bzw. die Kombination von Mehrspartenanschlüssen.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Leitfaden für Planung und Bau von Hausanschlüssen.

Nachdem Sie uns mit dem Hausanschluss für Ihr Gebäude beauftragt haben und der Wärmeliefervertrag abgeschlossen wurde, wird die Hausanschlussleitung von uns, beginnend von der Nahwärmeleitung, die bis an Ihr Grundstück vorverlegt wurde, bis in Ihren Technik- bzw. Heizraum verlegt.

Dafür muss der notwendige Tiefbau für die Leitung sowie die Hauseinführung für die Leitung bereitgestellt werden. Neben der Verlegung der Anschlussleitung wird im Technik- bzw. Heizraum die Übergabestation durch eine Fachfirma installiert und die Anschlussleitung angeschlossen.

Der Anschluss an Ihr hausinterne Heizungsverteilung und Warmwasserbereitung bzw. -verteilung wird dann hergestellt und die Übergabestation durch uns in Betrieb genommen, sodass Ihnen ab sofort die Wärme zur Verfügung steht.

Für Ihren Hausanschluss sollten Sie frühestmöglich in Ihrer Bau- oder Planungsphase auf uns zukommen. Somit kann die Errichtung des Hausanschlusses optimal mit Ihren anderen Gewerken koordiniert werden. Falls Sie für die Fertigstellung Ihres Hauses Bauwärme für Ihre Estrichlegung benötigen, sprechen Sie uns gern an. Wir können Ihnen weiterhelfen.

Unter der Heizlast ist die notwendige Wärmezufuhr für ein Gebäude zu verstehen, die zur Aufrechterhaltung einer bestimmten Raumtemperatur notwendig ist. In die Berechnung der Heizlast fließt, nach der EN 12831, die Lage des Gebäudes, die Bauweise der wärmeübertragenden Gebäudeumfassungsflächen und der Bestimmungszweck der einzelnen Räume mit ein. Wichtig ist auch die Berücksichtigung von solaren und inneren Wärmegewinnen sowie die Trinkwarmwasserbereitung. Die Heizlast wird in Kilowatt [kW] angegeben. Aus der Heizlast ergibt sich die Dimensionierung der Wärmeübergabestation für Ihr Gebäude.

Die Heizlast ist nicht mit dem Wärmebedarf zu verwechseln. Während die Heizlast grundlegend die Dimensionierung der Wärmeübergabestation beeinflusst, gibt der Wärmebedarf die Energiemenge an, die über den Zeitraum eine Jahres je Quadratmeter [kWh/m²] benötigt wird.

Die Heizlast muss im jedem Fall neu berechnet werden und ist im Antrag für den Hausanschluss an das Nahwärmenetz anzugeben.

 

Neben dem günstigen Wärmepreis profitieren Sie davon, dass Sie keine eigene Wärmeerzeugungsanlage in Ihrer Immobilie benötigen.

Die Wärme für Ihren Heizbedarf und Ihren Warmwasserbedarf wird aus dem Netz mittels einer sehr kompakten Wärmeübergabestation an Ihr hausinternes Wärmeverteilnetz übertragen.

Sie sparen sich dadurch Platz in Ihrem Technikraum, z.B. im Vergleich zu einer eigenen Heizungsanlage.

Die Wärmeversorgung durch das Nahwärmenetz bietet dazu höchste Versorgungssicherheit, da die in der Heizzentrale installierte Technik eine ständige Verfügbarkeit Ihrer benötigten Wärme sicherstellt.

Die Kraft-Wärme-Kopplungsanlage erzeugt gleichzeitig Wärme und Strom. Der erzeugte Strom, welcher in das lokale Netz eingespeist wird, wird gefördert.

Diese Förderung wird mit den Kosten der Wärmeerzeugung verrechnet, sodass für Sie ein günstiger Preis für die Wärmeversorgung erzielt wird.

Durch den hohen Brennstoffnutzungsgrad der KWK-Anlage tragen Sie somit auch zur Ressourcenschonung bei.

Wenn Sie uns Ihr Interesse bekunden, wird eine kurze Analyse durchgeführt, ob eine PV-Anlage bei Ihnen passend und sinnvoll ist. Unsere Kollegen der Pfalzsolar werden Sie dazu nach den notwendigen Informationen, wie Ausführung Ihres Daches, fragen.

Ihre PV-Anlage können Sie in der Regel ab Fertigstellung des Rohbaus Ihres Gebäudes installieren lassen. Unser Team der Pfalzsolar wird Ihnen ein passendes Angebot erstellen und sich um die Umsetzung kümmern.

Autark und smart wohnen in Landstuhl

Das moderne Wohnquartier & unsere Leistungen für ein gutes Leben: Für ein Plus an Lebensqualität!

Ganz einfach umweltbewusst leben: Wir sorgen auch dafür, dass Sie als Anwohner mit Ökostrom versorgt werden - oder dank einer Photovoltaikanlage autark Ihre eigene Energie erzeugen können.

Das bietet Ihnen das moderne Wohnquartier in Landstuhl:

  • Gemeinsam leben: Auf dem Gebiet entstehen 75 Wohneinheiten aus Ein- und Mehrfamilienhäusern
  • Von Sonnenenergie profitieren: Eigenstromversorgung mit Photovoltaikanlagen anbindbar
  • CO2-frei nach Hause kommen: Anbindung von Ladeinfrastruktur für E-Autos möglich

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Ihr Kontakt zu uns

Haben Sie Fragen zur Wärmeversorgung oder zu unseren Leistungen?

Kommen Sie auf uns zu, wir sind gerne persönlich für Sie da!

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Die Nahwärmeversorgung im Überblick

In der Heizzentrale werden Blockheizkraftwerke (BHKW) für Grundlast und Erdgaskessel für die Spitzenlast eingesetzt.

Die BHKW entsprechen großen Verbrennungsmotoren. Dabei wird das heiße Abgas sowie das Kühlwasser genutzt, um das Wasser des Heiznetzes zu erwärmen. Gleichzeitig wird an den rotierenden Motor ein Generator angeschlossen, der den Strom gleichzeitig erzeugt.

  1. Heizzentrale mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)
  2. Nahwärmenetz, auch Wärmetrasse genannt
  3. Hausanschluss, die "letzte Meile" ziwschen dem Nahwärmenetz und dem Gebäude
  4. Übergabestation, die Schnittstelle zwischen Nahwärme- und dem hausinternen Heiz- und Wärmewassernetz