Wärmepumpen-Förderung
Orientierung für Ihren
Weg zur Wärmepumpe
Förderung 2026: Bleiben Wärmepumpen weiterhin attraktiv?
Wie kann ich mein Haus mit erneuerbaren Energiequellen beheizen, ohne dass die Kosten explodieren? Welche Zuschüsse stehen mir für den Einbau einer Wärmepumpe zu? Und bleibt die Förderung auch in Zukunft verlässlich?
Diese Fragen beschäftigen immer mehr Hausbesitzer*innen, die ihre Heiztechnik modernisieren möchten und gleichzeitig wirtschaftlich planen wollen. Gerade bei steigenden Energiekosten und strengeren Klimazielen kann der Umstieg auf moderne Wärmetechnik je nach Gebäude, Energieverbrauch und Fördervoraussetzungen wirtschaftliche Vorteile bieten.
Wir geben Ihnen mit unserem Überblick eine Orientierungshilfe für Ihre zukünftige Investition in eine Heizlösung auf Basis erneuerbarer Energiequellen mit der Wärmepumpe.
Warum jetzt auf eine Wärmepumpe umsteigen?
- Wärme aus der Umgebung nutzen: Eine Wärmepumpe nutzt die in Luft, Erdreich oder Grundwasser gespeicherte Energie zur Wärmeversorgung Ihres Gebäudes. Dadurch kann der Bedarf an fossilen Brennstoffen deutlich reduziert werden.
- Für kommende Anforderungen gut aufgestellt: Moderne Heizsysteme auf Basis erneuerbarer Energiequellen können die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern verringern. Gleichzeitig spielt die energetische Ausstattung eines Gebäudes bei Modernisierung, Vermietung oder Verkauf häufig eine wichtige Rolle.
Mein Tipp als Wärmepumpen-Experte: Eine Wärmepumpe ist meist kein Projekt, das man von heute auf morgen umsetzt. Deshalb empfiehlt es sich, die geltenden Förderbedingungen und die individuellen Voraussetzungen frühzeitig zu prüfen. So haben Sie die wichtigsten Informationen für die weitere Planung von Anfang an im Blick.
Die KfW-Förderung im Überblick
Tausch von EE-Heizungen
Nach den aktuell veröffentlichten Förderregelungen ändern sich die Förderbedingungen für den Austausch bestehender Heizungen auf Basis erneuerbarer Energien ab 2027. Für bestimmte Anwendungsfälle reduziert sich die Förderung gegenüber den bis Ende 2026 geltenden Konditionen. Wurde die bestehende EE-Heizung nach dem 01.01.2008 installiert, kann der Austausch unter den angekündigten Regelungen von der Förderung ausgeschlossen sein. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der KfW.
1 EU plus assoziierte Märkte
EU plus assoziierte Märkte (EU+) umfasst die Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie weitere Länder mit enger wirtschaftlicher oder regulatorischer Anbindung an die EU, insbesondere die EWR-Staaten (wie Norwegen, Island, Liechtenstein) sowie die Schweiz.
2Haushalts-Jahreseinkommen
Als Haushalts-Jahreseinkommen gilt das zu versteuernde Einkommen aller relevanten Haushaltsmitglieder. D.h. des Antragstellers sowie gegebenenfalls dessen Ehe- oder Lebenspartner*in wie auch das Einkommen weiterer in der gleichen Wohnung lebender Eigentümer*innen und deren Partner*innen. Maßgeblich ist dabei das durchschnittliche Einkommen aus dem zweiten und dritten Kalenderjahr vor der Antragstellung (z. B. 2022/2024 bei Antrag 2026). Grundlage ist das im Einkommensteuerbescheid. ausgewiesene zu versteuernde Einkommen. Ergo gilt für Anträge ab dem 01.01.2026 das durchschnittliche zu versteuernde Einkommen aus den Jahren 2023 und 2024.
Ihr Weg zur geförderten Wärmepumpe
Häufig gestellte Fragen zur Förderung von Wärmepumpen
Ja, die Förderung für Wärmepumpen bleibt bestehen. Nach Angaben der KfW wird der maximale Förderbetrag für die erste Wohneinheit ab Februar 2027 schrittweise reduziert und sinkt anschließend alle sechs Monate. Aktuell sieht die KfW auch weiterhin eine Grundförderung von 30% der förderfähigen Kosten vor. Allerdings ändern sich einzelne Förderbedingungen. Zudem können sich Förderbausteine und Zuschläge künftig ändern.
Damit Sie die aktuell geltenden Förderbedingungen berücksichtigen können, empfiehlt es sich, Förderanträge frühzeitig zu prüfen und rechtzeitig zu stellen. Da Förderprogramme regelmäßig angepasst werden, empfehlen wir, die jeweils gültigen Förderbedingungen zu beachten.
Die Auszahlung der Fördersumme durch die KfW erfolgt, nachdem alle Angaben und die Einhaltung der Fördervoraussetzungen geprüft wurden. Alle Details dazu sowie aktuelle Bearbeitungszeiten finden Sie direkt bei der KfW unter diesem Link.
Eine Wärmepumpe ist förderfähig, wenn sie die technischen Mindestanforderungen erfüllt, erneuerbare Energien nutzt und das Gebäude durch den Einbau energetisch verbessert wird. Wir prüfen das gerne für Sie.
Die KfW-Förderung im Überblick
Tausch von EE-Heizungen
Wir zeigen drei typische Beispiele für Haushalte in Deutschland, berechnet nach den neuen Förderrichtlinien (Antragstellung ab dem 21.07.2026).
Die Tabelle zeigt, wie sich die verschiedenen Boni (Basis, Klima, Einkommen) kombinieren lassen und wo die gesetzliche Deckelung greift.
Erläuterung der Förderkomponenten:
Basisförderung (30%): Nach den aktuell veröffentlichten Förderbedingungen erhalten förderberechtigte Eigentümer*innen für den Einbau einer Wärmepumpe eine Basisförderung von 30%. Ab 2027 sinkt die Basisförderung auf 15%. Für Wärmepumpen mit Herstellung in der EU beziehungsweise in assoziierten Märkten kann zusätzlich ein Herstellungsbonus von 15% gewährt werden.
Klimageschwindigkeitsbonus (16%): Wird gewährt, wenn eine funktionstüchtige Öl-, Kohle-, Gasetagen- oder Nachtspeicherheizung (oder eine Gasheizung älter als 20 Jahre) ersetzt wird. Nach den aktuell veröffentlichten Förderbedingungen sinkt dieser Bonus ab dem 01.02.2027 halbjährlich um jeweils vier Prozentpunkte.
Einkommensbonus (bis 40%): Den vollen Bonus von 40% erhalten nur selbstnutzende Eigentümer mit einem maßgeblichen Einkommen bis 30.000€. Zwischen 30.000 € und 50.000 € wird der Bonus gestaffelt (10–30%).
Familienbonus (*): Bei Familien mit mindestens einem minderjährigen Kind verringert sich das zu versteuernde Haushaltseinkommen für die Berechnung einmalig um 10.000€. Dies hat im Beispiel B dazu geführt, dass die Familie unter die 30.000€-Grenze rutscht und den Maximalsatz erhält.
Höchstfördersatz (Cap): Normalerweise liegt die Grenze bei 70%. Wenn man jedoch Anspruch auf den 40%-Einkommensbonus hat, steigt die Kappungsgrenze auf 80% (siehe Beispiel B).
Die Bundesregierung hat am 08. Juli 2026 die Eckpunkte einer Neufassung der Förderbedingungen für die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) veröffentlicht. In der Folge passt die KfW die Förderung in ihren Produkten für die Heizungsförderung sowie für die systemische energieeffiziente Sanierung von Wohngebäuden und Nichtwohngebäuden in Abstimmung mit dem auftraggebenden Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) an. Die neuen Förderbedingungen gelten seit Dienstag, 21. Juli 2026.
Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Homepage der KfW.
Sie möchten wissen, welche Förderungen, Zuschüsse und ergänzenden Kredite für Ihr Vorhaben infrage kommen? Nutzen Sie jetzt unseren Fördermittelcheck.
Wer den Heizungstausch bereits plant, sollte die aktuellen Fördermöglichkeiten frühzeitig prüfen. Die KfW hat angekündigt, dass sich einzelne Förderbedingungen künftig ändern. So wird beispielsweise der maximale Förderbetrag für die erste Wohneinheit ab Februar 2027 schrittweise reduziert.
Damit Sie die derzeit geltenden Förderbedingungen in Ihre Planung einbeziehen können, kann es sinnvoll sein, Fördermöglichkeiten frühzeitig zu prüfen und gegebenenfalls den Antrag rechtzeitig vorzubereiten. So erhalten Sie eine verlässliche Grundlage für die nächsten Planungsschritte.
Die nachfolgende Tabelle verdeutlicht die Veränderungen der Fördermöglichkeiten:
Je nach Gebäudezustand und Nutzungsverhalten können sich Energieverbräuche reduzieren. Gebäude mit moderner Heiztechnik können den Einsatz fossiler Brennstoffe verringern. Zudem kann die energetische Ausstattung einer Immobilie bei Kauf-, Verkaufs- oder Vermietungsentscheidungen eine Rolle spielen. Mit einer Wärmepumpe auf Basis erneuerbarer Energiequellen bereiten Sie Ihr Gebäude auf künftige Anforderungen im Wärmemarkt vor.
Die Bundesregierung hat am 08. Juli 2026 die Eckpunkte einer Neufassung der Förderbedingungen für die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) veröffentlicht. In der Folge passt die KfW die Förderung in ihren Produkten für die Heizungsförderung sowie für die systemische energieeffiziente Sanierung von Wohngebäuden und Nichtwohngebäuden in Abstimmung mit dem auftraggebenden Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) an. Die neuen Förderbedingungen gelten seit Dienstag, 21. Juli 2026.
Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Homepage der KfW.