Ratgeber Wärmepumpe
Alle Infos auf einen Blick
Wärmepumpe – zukunftssicher & effizient
In Deutschland entfallen rund 35% des Energieverbrauchs und
In Deutschland entfallen rund 35% des Energieverbrauchs und 40% der CO2-Emissionen auf die Bereitstellung von Raumwärme und Warmwasser in Gebäuden. Ineffiziente oder veraltete Heizanlagen tragen zu diesem Problem bei. Der Einsatz einer Wärmepumpe bietet die Möglichkeit, den CO2-Ausstoß im Gebäudesektor zu verringern und den langfristigen Wert bestehender Gebäude zu erhalten.
Verschiedene Gründe sprechen für den Umstieg auf Wärmepumpen, und die Gesetzgebung unterstützt diesen Wandel. Staatliche Fördermittel stehen zur Verfügung, um die Umstellung zu erleichtern.
Doch lohnt sich das Heizsystem auch für Bestandsbauten, wie hoch sind die Kosten und wie hoch ist die Förderung?
Viele Fragen, die sich Hausbesitzer*innen stellen, beantworten wir in diesem Ratgeber.
Darum Luft-Wasser-Wärmepumpe!
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Bewährt:
Am häufigsten verbaute Wärmepumpenart
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Kostengünstig:
Günstigstes System im Vergleich zu anderen Wärmepumpenarten - Niedrige Anschaffungskosten, keine Erschließungskosten.
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Flexibel:
Geeignet für die Modernisierung von Bestandsbauten
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Einfach installiert:
Gegenüber anderen Wärmepumpen ist die Installation leichter und die Planungszeit kürzer.
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Platzsparend:
Benötigt nur wenig Aufstellfläche/Platz
Wärmepumpen-Förderungen für Ihr Haus
Der Einbau einer klimafreundlichem Wärmepumpe wird durch den Bund gefördert. Dafür stehen verschiedene Förderprogramme zur Verfügung.
Wichtig: Ab Dienstag, dem 21. Juli 2026, gelten neue Förderbedingungen. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Homepage der KfW.
Finanzierung ohne Eigenkapital?
Mit flexiblen Monatsraten und klaren Konditionen bietet unser Partner, die Vereinigte VR Bank Kur- und Rheinpfalz eG, eine Finanzierungsmöglichkeit, die zu Ihrem Vorhaben passt – mit besonderen Konditionen für Kundinnen und Kunden der Pfalzwerke.
Die KfW-Förderung im Überblick
Tausch von EE-Heizungen
Wer von einer erneuerbaren Heizung (z.B. einer Wärmepumpe) auf eine Wärmepumpe tauscht, erhält ab 2027 nur noch die Hälfte der Förderung. Wenn die alte EE-Heizung nach dem 01.01.2008 installiert wurde, wird dann gar keine Förderung mehr für den Austausch gewährt.
1 EU plus assoziierte Märkte
EU plus assoziierte Märkte (EU+) umfasst die Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie weitere Länder mit enger wirtschaftlicher oder regulatorischer Anbindung an die EU, insbesondere die EWR-Staaten (wie Norwegen, Island, Liechtenstein) sowie die Schweiz.
2Haushalts-Jahreseinkommen
Als Haushalts-Jahreseinkommen gilt das zu versteuernde Einkommen aller relevanten Haushaltsmitglieder. D.h. des Antragstellers sowie gegebenenfalls dessen Ehe- oder Lebenspartner*in wie auch das Einkommen weiterer in der gleichen Wohnung lebender Eigentümer*innen und deren Partner*innen. Maßgeblich ist dabei das durchschnittliche Einkommen aus dem zweiten und dritten Kalenderjahr vor der Antragstellung (z. B. 2022/2024 bei Antrag 2026). Grundlage ist das im Einkommensteuerbescheid. ausgewiesene zu versteuernde Einkommen. Ergo gilt für Anträge ab dem 01.01.2026 das durchschnittliche zu versteuernde Einkommen aus den Jahren 2023 und 2024.
Vorab-Check: Anforderungen für den Einsatz einer Luft-Wasser-Wärmepumpe
Ob Ihr Gebäude für den Umstieg auf eine Luft-Wasser-Wärmepumpe geeignet ist, prüft unser kompetenter Fachpartner innerhalb unseres Rundum-sorglos-Pakets in einem Vor-Ort-Termin. Die wichtigsten Anforderungen sind:
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Platzbedarf: Innengerät und Außengerät benötigen ausreichend Platz im Haus, während das Außengerät mindestens 3 Meter Abstand zum Nachbargrundstück haben sollte.
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Dämmung: Die ideale Anwendung von Wärmepumpen liegt in gut gedämmten, energieeffizienten Häusern, insbesondere ab Baujahr 2002. Bei älteren Häusern vor 2002 empfiehlt sich eine Energieberatung, um eventuelle Sanierungsmaßnahmen im Vorfeld zu klären.
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Passende Heizkörper: Für einen effizienten Betrieb ist die richtige Dimensionierung der Heizkörper entscheidend. Insbesondere Flächenheizungen wie Fußboden- oder Wandflächenheizungen sind optimal, aber auch herkömmliche Heizkörper sind möglich.
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Wirtschaftlichkeit: Die Wirtschaftlichkeit einer Wärmepumpe hängt davon ab, dass der Wärmebedarf bzw. die Heizlast des Hauses nicht zu hoch ist. Diese kann in einer Beratung ermittelt werden.
Weitere Ratgeber-Themen rund um die Wärmepumpe
Der Bundestag hat am Freitag, 10. Juli 2026, die Novelle des Heizungsgesetzes beschlossen, mit der unter anderem der Weiterbetrieb und Neueinbau von Öl- und Gasheizungen langfristig möglich bleiben soll.
Im sogenannten "Gebäudemodernisierungsgesetz" ist geregelt, dass der der Weiterbetrieb und Neueinbau von Öl- und Gasheizungen langfristig möglich bleiben soll. Allerdings müssen Brennstoffe für Heizungen ab 2045 komplett klimaneutral sein. Die eingesetzten Brennstoffe sollen sukzessive klimafreundlicher werden. Ab 2029 soll dem Gas oder Öl ein verbindlicher Bioanteil beigemischt werden (sogenannte Biotreppe).
Warum Wärmepumpen auch für viele Bestandsbauten eine zukunftsfähige und effiziente Heizlösung darstellen, zeigt eine Studie des Fraunhofer-Instituts.
Für bestehende Gebäude liegt der Schlüssel zur Umstellung in einer verpflichtenden und flächendeckenden kommunalen Wärmeplanung. In Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern wird diese Planung ab 2026 verfügbar sein, während sie für die übrigen Gemeinden mit mehr als 10.000 Einwohnern ab 2028 eingeführt werden soll.
Dies bietet Gebäudeeigentümer*innen die Möglichkeit, die Entscheidung für klimafreundliches Heizung an den Inhalten der jeweiligen kommunalen Wärmeplanung auszurichten.
Wärmepumpen werden bereits seit Jahren in Neubauten verbaut. Bei Bestandsbauten entscheiden zwei Grundüberlegungen, ob der Einbau in der Altbauwohnung lohnenswert ist:
1. Ist es technisch möglich? Schafft die Wärmepumpe die notwendigen Vorlauftemperaturen?
2. Ist der Umstieg aus ökologischer und ökonomischer Sicht sinnvoll?
Dass die Wärmepumpen generell auch für viele Bestandsbauten eine zukunftsfähige und effiziente Heizlösung bedeuten, zeigt eine Studie des Fraunhofer-Instituts.
Wer heute vor der Frage steht, sich noch einmal eine Gasheizung oder schon eine Wärmepumpe zuzulegen, kann sich guten Gewissens bereits für die zweite Variante entscheiden. Sie ist zwar etwas teurer in der Anschaffung, spart aber jeden Monat jede Menge Heizkosten. Selbst bei einem durchschnittlichen Strommix mit etwa 50 Prozent Anteil aus erneuerbaren Energien arbeitet die Wärmepumpe bereits ökologischer als eine Gasheizung.
Wärmepumpen nutzen die Umgebungswärme, um Wohngebäude und Brauchwarmwasser zu beheizen, ohne zusätzlichen CO2-Ausstoß. Bei der Luft-Wasser-Wärmepumpe ist die Umgebungsenergie die Außenluft. Durch den Betrieb der Wärmepumpe mittels Ökostrom oder eigenserzeugtem Solarstrom kann der öklogische Fußabdruck zusätzlich reduziert werden.
Wärmepumpen sind in der Lage, ausreichend hohe Vorlauftemperaturen zu erzeugen. In Bestandsbauten arbeiten oft noch Heizsysteme mit einer Vorlauftemperatur von 60 oder 70 Grad Celsius (bei Heizkörpern).
Standard-Wärmepumpen schaffen ohne Probleme Vorlauftemperaturen von 55 bis 60 Grad Celsius. Es gibt aber auf dem Markt auch Hochleistungswärmepumpen, die 65 bis 70 Grad Celsius erzielen. Diese Wärmepumpen arbeiten zumeist mit dem Kältemittel Propan.
Klassische Heizkörper können somit problemlos bedient werden.
Die Lautstärke einer Wärmepumpe variiert zwischen 35 und 50 dB. Im Durchschnitt verursachen moderne Luft-Wasser-Wärmepumpen allerdings Geräusche von etwa 40 bis 45 Dezibel (zum Vergleich: Vogelgezwitscher liegt bei durchschnittlich 40 dB). Der Abstand zum Gerät und die Aufstellung beeinflussen die Wahrnehmung der Schallemission. Je nach Bundesland sollte bauordnungsrechtlich eine Abstandsfläche zum Nachbarn von mindestens drei Metern eingehalten werden. Mithilfe eines Schallrechners können Sie die Dezibelwerte Ihrer Anlage ermitteln.
Seit Dienstag, dem 21. Juli 2026, gelten neue Förderbedingungen. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Homepage der KfW.
In unserem Rechner können Sie sich die mögliche Fördersumme für die Produkte, die wir anbieten, anzeigen lassen. Auf der Seite des Bundesamts für Ausfuhr und Wirtschaftskontrolle (BAFA) erhalten Sie weitere Informationen zur Förderung von effizienten Gebäuden.
Laut KfW muss vor der Antragstellung ein Lieferungs- oder Leistungsvertrag mit einem Fachunternehmen abgeschlossen werden, in dem eine aufschiebende bzw. auflösende Bedingung zur Zusage vereinbart wurde. Aus dem Vertrag muss hervorgehen, wann die geplante Maßnahme voraussichtlich umgesetzt sein wird. Dieses Datum darf nicht außerhalb des Bewilligungszeitraums liegen. Hier finden Sie weitere Informationen dazu.
Um herauszufinden, ob und in welcher Höhe Ihre zukünftige Heizung voraussichtlich förderberechtigt ist, können Sie ganz einfach unseren Rechner verwenden.
Ja, über eine finanzierende Bank. Mit der Vereinigten VR Bank Kur- und Rheinpfalz eG haben wir besondere Konditionen für unsere Kunden vereinbart.
Unter diesem Link der KfW finden Sie weitere Informationen zur Antragstellung. Oder nutzen Sie unser Rundum-sorglos-Paket, mit dem wir sie bei der Antragstellung unterstützen.