Informationen zur aktuellen Lage an den Energiemärkten

Aktuelle Situation (23.06.2022): Ausrufung Alarmstufe des Notfallplans Gas

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz hat am 23. Juni nach Abstimmung innerhalb der Bundesregierung die zweite von drei Stufen des Notfallplan Gas ausgerufen, die sog. Alarmstufe. Sie tritt ein, wenn eine erhebliche Reduzierung der Gasimportmengen nach Deutschland festgestellt wird. Die Versorgung mit Erdgas sei laut Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz jedoch weiterhin gewährleistet.

Detaillierte Informationen zur Gasversorgungslage finden Sie auf der Seite der Bundesnetzagentur.

Alle Informationen rund um die Ausrufung der Alarmstufe finden Sie in der aktuellen Presseinformation des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz

FAQs zu den Entwicklungen am Energiemarkt

Russland hat am 14. Juni die Gaslieferungen über die Pipeline Nord Stream 1 gedrosselt. Seitdem liegt eine Störung der Gasversorgung vor. Weil das zu einer „erheblichen Verschlechterung der Gasversorgungslage“ führt, hat die Bundesregierung die zweite Stufe des Notfallplans Gas, die Alarmstufe, ausgerufen. Nach einer planmäßigen Wartung der Pipeline im Juli liefert Russland jetzt weiterhin reduzierte Mengen. Deshalb hat die Bundesregierung am 21. Juli ein weiteres Energiesicherungspaket vorgestellt: Instrumente für die Versorgungssicherheit werden nachgeschärft und neue Verordnungen sowie Gesetze auf den Weg gebracht.

Die Versorgung mit Gas ist zwar aktuell gewährleistet, allerdings können die Speicher nicht weiter im geplanten Umfang aufgefüllt werden. Die Lieferkürzungen aus Russland führen dazu, dass die ausgefallenen Erdgasmengen jetzt ersatzweise zu sehr hohen Preisen am Markt beschafft werden müssen. Die Alarmstufe sendet das klare Signal an alle Gasverbraucher*innen, dass jetzt dringend Gas eingespart werden muss.

Parallel arbeiten viele Stellen daran, die Versorgungssituation bis zum Ende der anstehenden Heizperiode möglichst gut abzusichern. Um den größten deutschen Erdgasimporteur zu stützen, ist der Bund am 22. Juli mit 30 Prozent bei Uniper eingestiegen. Das Unternehmen war durch die gedrosselten Liefermengen aus Russland wirtschaftlich in Not geraten. In diesem Zusammenhang wurde eine Gas-Umlage angekündigt.

Es gibt ein europäisches Sicherungssystem, das in Deutschland über den „Notfallplan Gas für die Bundesrepublik Deutschland“ greift. Dieser ermöglicht es den deutschen Behörden, in drei Krisenstufen tätig zu werden.

1.      Frühwarnstufe

2.      Alarmstufe

3.      Notfallstufe

Die Stufen bieten der Bundesregierung verschiedene Möglichkeiten, die Gasversorgung, -speicherung und -verteilung zu steuern. In der Notfallstufe übernimmt die Bundesnetzagentur das Heft des Handelns und kann Leistungsreduzierungen und die Abschaltung industrieller Abnehmer anordnen. Ziel ist es dann, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen sowie alle Privatkunden und -kundinnen zu versorgen.

Die Alarmstufe ist die zweite von insgesamt drei Eskalationsstufen des „Notfallplans Gas BRD“. In der Alarmstufe beobachtet die Bundesregierung in Abstimmung mit Gasversorgern und Betreibern der Gasleitungen und Gasspeicher die Gasversorgungslage genau. Mit der Alarmstufe erhöhen sich die Informationspflichten der Gasnetzbetreiber an die Bundesnetzagentur: Die Unternehmen sind jetzt verpflichtet, engmaschig aktuelle Daten wie Gasfluss, Netzkapazitäten und den Zugriff auf Speicher an die Bundesnetzagentur zu melden. So behält die Politik gemeinsam mit Unternehmen der Energiewirtschaft die Lage genau im Auge.

Weiterhin kümmern sich Marktakteure weitgehend selbstständig um die Entspannung der Lage. Wenn jedoch die Unternehmen wirtschaftlich stark unter Druck geraten, kann die Bundesregierung tätig werden, um die Zahlungsfähigkeit zu gewährleisten. Zu den möglichen Hilfen zählen Neuerungen aus dem Energiesicherungsgesetz, wie die Gas-Umlage, die ab Oktober für jede verbrauchte Kilowattstunde Gas anfällt. Sollte es zu einer schlechteren Versorgungslage, etwa durch einen völligen Lieferstopp der russischen Gaslieferungen kommen, kann die Bundesregierung die dritte Stufe des Notfallplans Gas ausrufen.

Die Alarmstufe ermöglicht es zudem der Bundesregierung, weitere Schritte einzuleiten: Am 8. Juli hat das Ersatzkraftwerkbereithaltungsgesetz den Bundesrat passiert. Jetzt können Öl- und Kohlekraftwerke aus der Reserve wieder für die Stromproduktion in Betrieb genommen werden. Infolgedessen können freiwerdende Gasmengen in die Speicher fließen, anstatt für die Stromerzeugung eingesetzt zu werden.

Seit dem 23. Juni gilt die Alarmstufe. Am 30. März hatte die Bundesregierung die erste Stufe des Notfallplans Gas ausgerufen, die Frühwarnstufe. 

Die Frühwarnstufe des Notfallplans Gas wurde am 30. März ausgerufen, weil eine zukünftige Unterversorgung mit Gas möglich schien.

In der Frühwarnstufe waren Betreiber der Gasnetze dazu verpflichtet, konkrete Einsparpotenziale in ihrem Netzgebiet zu ermitteln. Dabei immer im Blick: Privathaushalte, Krankenhäuser und andere schützenswerte Einrichtungen. Für sie muss die Erdgasversorgung immer gewährleistet sein.

Formal muss das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz die Notfallstufe ausrufen. Das kann notwendig werden, wenn eine Verschlechterung der Versorgungssituation eintritt. Eine Ursache könnte sein, dass die russischen Lieferungen vollständig ausfallen oder weiter eingeschränkt werden.

In der Notfallstufe kann der Staat umfangreich in die Gasversorgung und ‑verteilung eingreifen. Das Ziel ist dann, die Belieferung geschützter Kundinnen und Kunden zu gewährleisten – dazu zählen Privathaushalte, Krankenhäuser und soziale Einrichtungen. Die Bundesnetzagentur wird in dieser Stufe als Bundeslastverteiler tätig und übernimmt hoheitliche Pflichten. Dazu zählt auch die Anordnung zu Abschaltungen im Gasnetz. In diesem Fall kommen jene Abschaltreihenfolgen zum Tragen, die seit Eintreten der Frühwarnstufe nach Kriterien der Bundesnetzagentur festgelegt wurden. Das ist im Notfallplan Gas so geregelt: Industriebetriebe mit großem Gasbedarf müssen mit Inkrafttreten der Frühwarnstufe Einsparpotenziale benennen. Das kann der Umstieg auf andere Energieformen sein, die Reduzierung der Leistung einzelner Aggregate oder das Schließen ganzer Betriebsteile. Aufgabe des örtlichen Gasnetzbetreibers ist es, anhand von Kriterien der Bundesnetzagentur eine Abschaltreihenfolge festzulegen.

Dafür sind mehrere Faktoren verantwortlich:
2021 wuchs die Nachfrage nach Energie durch die Industrie, die sich von der Corona-Krise erholte. Zudem haben zusätzlich die zurückgehende Erdgasproduktion in Europa und die kühle Witterung eine Rolle beim Preisanstieg gespielt. 
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine in 2022 hat nun zur Folge, dass die Preise für Erdgas weiter steigen, vor allem weil Russland seine Gaslieferungen nach Deutschland stark reduziert hat. 
Auch die nationale CO2-Bepreisung auf fossile Brenn- und Treibstoffe im Gebäude- und Verkehrssektor, die CO2-Bepreisung auf europäischer Ebene für Großverbraucher (Betreiber von Gas- und Kohlekraftwerken), sowie auch die Netznutzungsentgelte tragen dazu bei, dass die Preise steigen. 

Übrigens: Die derzeitigen Preissprünge beim Strom hängen mit den steigenden Gaspreisen zusammen, weil in Deutschland Strom mit Erdgas erzeugt wird. 

Ja, so ist es! Erdgas wird nicht nur zum Heizen und für Warmwasser gebraucht, sondern auch für die Produktion von Strom eingesetzt. Wie genau? Gas wird verbrannt, sein Dampf treibt Turbinen an, die an Stromgeneratoren gekoppelt sind. Im Vergleich zu anderen konventionellen Energieträgern wie Kohle oder Öl ist Erdgas klimafreundlicher. Deshalb ist es in der Stromproduktion als sogenannte Brückentechnologie wichtig, bis genug Strom aus erneuerbaren Energiequellen produziert werden kann.

Alle Verbraucher*innen müssen sich darauf einstellen, dass Energie in den kommenden Jahren grundsätzlich teurer wird. Energieversorger müssen zu den aktuellen Preiskonditionen für die kommenden Jahre Energie einkaufen. Das wird sich auch im nächsten und übernächsten Jahr auf alle Kundinnen und Kunden auswirken. 

Eine Entspannung der Energiepreise ist aktuell nicht in Sicht. Günstiges Erdgas aus Russland hat unsere Preise lange Zeit geprägt. Der künftige Strompreis hängt von folgenden Faktoren ab:
a) Zum einen von der Verfügbarkeit von Erdgas und dessen Preis. Denn in Gaskraftwerken wird Erdgas zur Stromherstellung eingesetzt. Ist ausreichend Erdgas bei uns verfügbar, wirkt sich das auch vorteilhaft auf den Börsenpreis von Strom aus.
b) Mehr sonnige Tage und stetiger Wind würden das Angebot von Ökostrom an den Beschaffungsmärkten vergrößern. Das würde sich stabilisierend oder sogar senkend auf die Strompreise auswirken.
c) Entspannung würde auch die weitere Senkung der Steuer- und Abgabenlast auf Strom bringen: Die Bundesregierung hat, die EEG-Umlage zum 1. Juli 2022 bereits auf 0 Cent abgesenkt. 

Ja, das können Sie.
In unserem Kundenportal sowie online können Sie Ihre Zählerstände eintragen und den Verbrauch überwachen und gleichzeitig Ihren Abschlag selbst anpassen . Oder über unsere Hotline: 0621-585 2585. Halten Sie dafür nur Ihre Geschäftspartnernummer und Vertragskontonummer bereit.
Am besten erhöhen Sie Ihren monatlichen Abschlag gleich. Denn so vermeiden Sie hohe Nachzahlungen bei Ihrer Jahresrechnung. 
Unser Tipp: Lesen Sie einmal im Monat Ihren Zähler ab und tragen Sie den Zählerstand ganz bequem im Kundenportal ein. So haben Sie Ihren Monatsverbrauch immer im Blick. 
Gut zu wissen: In den Sommermonaten ist der Gasverbrauch viel niedriger als in den heizintensiven Wintermonaten. Rechnen Sie also am besten so:
•    Jahresverbrauch in Kilowattstunden x aktueller Arbeitspreis + Grundpreis pro Jahr = Jahreskosten. 
•    Jahreskosten : 12 = neuer monatlicher Abschlag 

Energiesparen ist tatsächlich das Gebot der Stunde. Denn mit einem geringeren Energieverbrauch schonen Sie wie bisher die Umwelt und sparen bares Geld. Jetzt kommt noch dazu: Wenn Sie Energie sparen, tragen Sie aktuell auch noch zu mehr Versorgungssicherheit bei. Und das ist wichtig: Denn jede eingesparte Kilowattstunde hilft uns, die Gasspeicher für den Winter weiter aufzufüllen. Das gilt übrigens für Gas und Strom, weil in Deutschland ein Teil des Stroms mithilfe von Gas erzeugt wird.

Unser Tipp: Wenn Sie freien Zugang zu Ihren Zählern haben, lesen Sie sie regelmäßig zum Beispiel im Monatsrhythmus ab. So behalten Sie einen guten Überblick über Ihren Strom- und/oder Gasverbrauch und können rechtzeitig Sparmaßnahmen ergreifen.

Außerdem: Es gibt viele Tipps und Tricks, die im Haushalt greifen – von ausschaltbaren Steckdosen bis hin zum richtigen Heizen. Energiespartipps für den Alltag und Informationen zur Energieeffizienz an Häusern finden Sie

•    Melden Sie sich rechtzeitig über unser Kontaktformular mit Ihrem Anliegen bei uns. Wir versuchen, gemeinsam eine Lösung für Ihre Zahlungsschwierigkeiten zu finden
•    Es gibt Hilfsangebote von öffentlichen Stellen, wie Jobcenter, Schuldnerberatung, Sozialamt und der Verbraucherzentrale.  Lassen Sie sich bei längerfristigen Zahlungsschwierigkeiten beraten und unterstützen!

Für die Stromerzeugung sind auch Gaskraftwerke im Einsatz. Der Anteil der Gasverstromung ist allerdings rückläufig. In Deutschland wird Strom je nach Wetterlage zu etwa 50 Prozent aus erneuerbaren Energien gewonnen. Das sind Wind, Sonne, Wasserkraft und Biogas. Mit dem Ersatzkraftwerkebereithaltungsgesetz (EKBG), das am 11. Juli in Kraft getreten ist, wurde die Grundlage dafür geschaffen, dass jetzt außerdem mehr Strom aus anderen fossilen Energieträgern erzeugt werden kann. Für die Stromproduktion können bei Gasmangel Kohle- und Ölkraftwerke wieder ans Netz gehen, die aufgrund ihrer schlechten CO2-Bilanz den Betrieb eingestellt hatten. So ist die Stromproduktion auch bei wenig Erdgas möglich.

Es ist aber auch richtig, dass es in den Stromnetzen durch den gleichzeitigen Betrieb vieler Heizlüfter und Radiatoren zu Schwankungen kommen könnte. Auf diesen Fall sind die großen Übertragungsnetzbetreiber, die europaweit im Austausch sind, gut vorbereitet. Damit wir aber gut durch die Heizperiode kommen, ist Energiesparen jetzt das Gebot der Stunde.

Ja, die Gasverstromung ist rückläufig. In Deutschland wird Strom je nach Wetterlage zu etwa 50 Prozent aus erneuerbaren Energien gewonnen. Das sind Wind, Sonne, Wasserkraft und Biogas. Weil der Anteil wetterbedingt schwankt, werden schnell regelbare Gaskraftwerke eingesetzt, die je nach Bedarf mehr oder weniger viel Strom produzieren können. 
Dieser Stromanteil aus Gaskraftwerken kann jetzt zum Teil ersetzt werden: Mit dem Ersatzkraftwerkebereithaltungsgesetz, das am 11. Juli in Kraft getreten ist, wurde die Grundlage dafür geschaffen. Für die Stromproduktion sollen jetzt Kohlekraftwerke wieder ans Netz gehen, die aufgrund ihrer schlechten CO2-Bilanz den Betrieb eingestellt hatten. Weil aber viele Gaskraftwerke nicht nur zur Stromgewinnung, sondern auch für die Wärmebereitstellung lokaler Fernwärmenetze im Einsatz sind, können diese nicht ohne Weiteres abgeschaltet werden. Sie produzieren weiterhin Strom und Wärme nach dem hocheffizienten Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung.

Aktuell können wir das mit Ja beantworten. Trotzdem ist Energiesparen jetzt das Gebot der Stunde.
Sollte es je zu Engpässen kommen, sind wir gut vorbereitet. Ziel ist es, geschützte Abnehmer wie Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen sowie alle Privatkunden und -kundinnen zu jeder Zeit weiter sicher zu versorgen. Die Tatsache, dass aktuell kaum Gas zum Heizen benötigt wird, hilft uns immens. 

Ende April 2022 ist laut Bundeswirtschaftsministerium der Anteil von Erdgas aus Russland bereits auf 35 % gesunken. Ganz grob stammte bei Jahresbeginn das in Deutschland eingesetzte Erdgas in der Regel zu 55 % aus Russland, 30 % aus Norwegen, 12 % aus den Niederlanden; ca. 3 % aus deutscher Förderung. Seit dem Krieg in der Ukraine ist die Bundesregierung bestrebt, Importe aus Russland zu reduzieren.

Darauf haben wir leider keinen Einfluss. Hier sind wir von unseren Vorlieferanten abhängig, die bewusst Energie aus unterschiedlichen Herkünften beziehen.

Das ist ein sehr komplexes Anliegen: Erdöl und Erdgas sind als fossile Energien mit Blick auf die Anstrengungen im Klimaschutz Auslaufmodelle. Erdöl verursacht sogar deutlich mehr CO2-Emissionen als Erdgas.
Für Gebäudeeigentümer*innen geht jetzt ein enormes Handlungsfeld auf.

Eine Option ist: Sinnvoll dämmen, damit moderne Heizungsalternativen auf Basis von erneuerbaren Energien effizient arbeiten. Wärmepumpen arbeiten energieeffizient mit Strom, wenn Gebäude und Heizkörper dafür ausgelegt wurden. Kurzfristig ist häufig Solarthermie für Warmwasserbereitung möglich, an einigen Stellen auch der Anschluss an ein Nahwärmenetz. 
Für ein Gesamtkonzept der Heizungserneuerung empfehlen wir: Sprechen Sie am besten mit den örtlichen Fachbetrieben. 

Kurzfristig gibt es leider wenig: Wer mit Erdgas heizt, ist an die Heizungstechnik gebunden. Aktuell versucht man in Deutschland, zusätzliche Kapazitäten für verflüssigtes Erdgas aufzubauen (Liquid Natural Gas, LNG). Dieses wird mit Schiffen u. a. aus den USA gebracht. In Europa gibt es rund 40 LNG-Terminals, die in ein europäisches Verbundnetz einspeisen. Darüber können Teile fehlender Erdgasmengen ergänzt werden – komplett ersetzen lassen sie sich nicht. Aktuell bemüht sich die Politik um die Errichtung des ersten LNG-Terminals in deutschen Häfen; die Inbetriebnahme der Terminals in Wilhelmshaven und Brunsbüttel ist bereits zum Jahreswechsel 2022/2023 geplant. Um den Bau zu beschleunigen, hat das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie eine vorzeitige Baugenehmigung erteilt.

Grüner Wasserstoff ist ein wichtiger Baustein für die Energiewende in Deutschland. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es noch keine flächendeckende Versorgung mit dem klimaneutralen Gas. In den nächsten Jahren sollen allerdings die Erzeugung und die Infrastruktur kräftig ausgebaut werden. Inwieweit sich das bestehende Erdgasnetz für den Wasserstofftransport eignet, wird aktuell deutschlandweit in vielen Pilotprojekten untersucht.