Die Pfalzwerke Gruppe

Wer wir sind

Verwurzelt in Tradition – mit der Zukunft im Blick. So denken und handeln wir seit inzwischen über 100 Jahren, um sichere und zuverlässige Energie­versorgung in der Pfalz und im Saarpfalz-Kreis anzubieten. Unsere Aufgabe hat sich über die Zeit jedoch gewandelt: von der Versorgung der Haushalte und Unternehmen mit Strom und Wärme dazu, die gesamte Region für die Zukunft vorzubereiten. Mit unseren Angeboten sorgen wir selbst­redend auch weiterhin dafür, dass bei Ihnen zu Hause das Licht angeht, doch während­dessen leiten wir mit innovativen Technologien und Infra­struktur­lösungen auch die Energie­wende vor der Haustür ein.

Dabei helfen uns spezialisierte Unter­nehmen und starke Partner – unsere Pfalzwerke-Gruppe. Gemeinsam bieten wir ein umfangreiches Portfolio mit Angeboten für Privat­kunden, Gewerbe­treibende, Unter­nehmen bis hin zur Industrie sowie zu Kommunen und der Wohnungs­wirtschaft.

Vorstand

Dipl.-Kaufm. Dr. Werner Hitschler

Vorstand seit 1. März 2004

Herr Dr. rer. pol. Werner Hitschler ist seit März 2004 Vorstands­mitglied der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT. Er verantwortet den Energievertrieb und -handel sowie die kaufmännischen Bereiche Finanzen, Controlling und Bilanzierung. Außerdem ist er für die Abteilung Unter­nehmens­kommunikation und Marketing zuständig. Als Stabsstelle zugeordnet ist ihm das CIO-Office.

Nach dem Studium der Betriebs­wirtschafts­lehre und anschließender Promotion an der Universität Mannheim war Dr. Werner Hitschler zuerst für die BASF AG in Ludwigshafen und die BASF Corporation in den USA tätig. Anschließend bekleidete er verschiedene Führungspositionen im Deutsche Bahn Konzern in Berlin und Frankfurt – zuletzt als Bereichsleiter Controlling der DB Regio AG. Vor seinem Wechsel zu den Pfalzwerken war Dr. Werner Hitschler bei der Heidelberger Druck­maschinen AG als Chief Financial Officer (CFO) im Market Center Western Europe, Middle East and Africa und als Mitglied der Geschäfts­leitung bei Heidelberg France S. A. in Paris tätig.

Dipl.-Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing. René Chassein

Vorstand seit 1. April 2011

Seit April 2011 leitet René Chassein als Vorstandsmitglied der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT den technischen Bereich. Er ist zuständig für die Abteilungen Energiedienstleistungen, Personal und Juristische Dienste sowie Revision und Organisation. Außerdem verantwortet er die Stabsstelle Innovation und Technologie.

René Chassein ist Diplom-Ingenieur für Elektro­technik und Diplom-Wirtschafts­­ingenieur. Nach dem Abitur 1984 schlug er eine 12-jährige Offizierslaufbahn bei der Bundeswehr ein. Während dieser Zeit absolvierte er die Studiengänge der Elektro­technik und des Wirtschafts­ingenieur­wesens, zusätzlich durchlief er eine Ausbildung zum Umweltbetriebsprüfer. Seit 1996 ist René Chassein bei den Pfalzwerken beschäftigt. Zuletzt war er Leiter der Abteilung Konzessions­vertrags­management, nachdem er zuvor in leitender Position in den Unter­nehmens­bereichen Netzbau und kommunale Betreuung sowie Netzwirtschaft und Netzvertrieb tätig war.

Pfalzwerke Vorstand  René Chassein

Seit 100 Jahren gute Ideen voller Energie

Die Geburtsstunde der Pfalzwerke schlug am 17. Dezember 1912. Einfach hatte es der Strom damals nicht, Einzug in Stuben und Unternehmen zu halten. Um 1900 war er für viele unerschwinglich. Erst die Gründung einer elektrischen Überlandzentrale – der Pfalzwerke – verhalf dem Strom in der Region zum Durchbruch.

Heute bewegt sich unsere Stromabgabe bei jährlich 7 Milliarden Kilowattstunden für 1,6 Millionen Menschen im 6.000 Quadratkilometer umfassenden Gebiet der Pfalz und des Saarpfalz-Kreises.

Unsere Meilensteine

Auch nach über 100 Jahren Geschichte gibt es Dinge, die uns bewegen – dank der Energiewende jetzt mehr denn je. Sehen Sie sich unsere Unternehmensmeilensteine aus der „jüngeren“ Pfalzwerke Geschichte an und verfolgen Sie mit, wohin die Reise geht.

2012-1988

2012

Die Pfalzwerke versorgen ein Netzgebiet von rund 6000 Quadratkilometern. Die Stromabgabe liegt über 8500 GWh, der  Gasvertrieb nähert sich der 700 GWh Marke. Über 400 000 Privat-, mehr als 20 000 Gewerbe- und rund 1500 Industriekunden sowie über 60 Stadt- und Gemeindewerke und 460 Gemeinden werden versorgt

2007

Aufgrund von gesetzlichen Vorgaben gründet sich ebenfalls 2007 die Pfalzwerke Netzgesellschaft mbh. Seitdem ist die Netzgesellschaft für das regionale Stromverteilnetzes in der Pfalz und dem Saarpfalz- Kreis verantwortlich. 2012 wird die Pfalzwerke Netzgesellschaft in die Pfalzwerke Netz Aktiengesellschaft umgewandelt

2007

Einführung der Onlinemarke 123energie. Damit wird erstmals bundesweit Strom und später auch Gas vertrieben

2003

Gründung der Tochterunternehmen Pfalzwind und Pfalzsolar. Die Pfalzwerke entwickeln sich seit Ende 90-er Jahre weg vom reinen Energieversorger hin zu einem Unternehmen, das seinen Kunden vielfältige Leistungen und Services in Bereichen wie Baulanderschließung, Contracting oder Telekommunikation anbietet

1999

Die Pfalzwerke bieten ihren ersten Ökostrom an, der ausschließlich aus regenerativen Erzeugungsanlagen gewonnen wird. Hierzu gibt es eine Kooperation mit der Naturstrom Rheinland- Pfalz GmbH. Die von der Naturstrom in das Netz der Pfalzwerke eingespeist Energie stammt zu 70% aus Biomasse

1998

Mit der Gründung der Tochtergesellschaft PfalzKom weiten die Pfalzwerke ihr Geschäftsfeld auch in die ITK-Branche aus. Unter der heutigen Marke PFALZKOM | MANET hat sich die PfalzKom zum überregionalen IT Service Provider für Businesskunden entwickelt. Mit mehreren Rechenzentren, schnellem Glasfasernetz, Managed Services und Cloud-Diensten werden leistungsstarke Infrastruktur-Lösungen angeboten.

1993

In Neuleiningen wird die erste Windkraftanlage der Pfalzwerke in Betrieb genommen

1987-1963

1987

Als erste pfälzische Gemeinde wird Kindsbach in der Westpfalz durch die Pfalzwerke mit Erdgas versorgt

1984

Bau der Netzleistelle in Mutterstadt. Dadurch ergibt sich später die Möglichkeit, das ganze Pfalzwerke- Netzgebiet von einem zentralen Punkt aus zu überwachen – sämtliche Daten laufen heute in der Leitstelle zusammen, im Störfall oder bei einer Reparatur können die Mitarbeiter einzelne Leitungen des Stromnetzes ab- oder zuschalten

1971

In Maximiliansau wird die erste 220/110- kV- Umspannanlage der Pfalzwerke fertiggestellt

1964

Ende des Jahres beträgt die gesamte Systemlänge im 20- kV- Netz 2 710 Kilometer - 180 Kilometer davon sind unterirdische Kabel

1962-1938

1961

Eröffnung der Lehrwerkstatt in Mundenheim (GAZ), die über 30 Lehrlingen im gewerblich- technischen Bereich eine Ausbildung bietet

1960

Die Pfalzwerke übernehmen von der 1946 gegründeten Tochter Kraftwerke Homburg GmbH wieder die Versorgung des saarländischen Teils des Versorgungsgebietes

1957

In Landau und Grünstadt werden die ersten Funkfeststationen errichtet

1943

Fertigstellung der 63 km langen 110-kV-Doppelleitung Homburg-Landau, durch die der 110-kV-Leitungsring in der Pfalz geschlossen wird

1942

Der Bezirksverband Pfalz erwirbt die im Besitz der Stadt Ludwigshafen und verschiedener pfälzischer Gemeinden befindlichen Aktien. Das Aktienkapital befindet sich zu diesem Zeitpunkt nur noch in den Händen des Bezirksverbandes Pfalz und von RWE

1937-1912

1932

630 Gemeinden mit ca. 876.000 Einwohnern sind an das Netz der Pfalzwerke angeschlossen

1923

Fertigstellung und Bezug des Verwaltungsgebäudes in Ludwigshafen

1921

Gründung des Großkraftwerkes Mannheim. Bis 2002 das wichtigste Beteiligungsunternehmen der Pfalzwerke und die wichtigste Bezugsquelle für Strom

1914

Fertigstellung der großen Überland- Verbindungsleitung von Ludwigshafen nach Homburg - zuerst als 20- kV- Leitung, ab 1916 als 110 kV- Leitung. Durch die Verbindungsleitung wird die Region zusammengeschlossen

17. Dezember 1912

Gründung der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT auf der Grundlage von Oskar von Millers „Blauer Denkschrift“ durch die Pfälzische Kreisgemeinde, die Rheinische- Schuckert- Gesellschaft, die Stadt Ludwigshafen sowie weitere pfälzische Städte und Gemeinden

17. Dezember 1912