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Ludwigshafen/Wiesloch/Eppelheim, 30.09.2026

Zwei Millionen E-Kilometer pro Monat: Pfalzwerke und REWE Südwest machen Elektromobilität alltagstauglich

Mit mehr als zwei Millionen Kilometern, die monatlich an den Ladepunkten von PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT und REWE Südwest ermöglicht werden, zeigt das gemeinsame Ladenetz, wie erfolgreich Schnellladen im Lebensmitteleinzelhandel bereits heute funktioniert. An 76 Standorten mit 85 Schnellladestationen laden Kundinnen und Kunden ihr Fahrzeug direkt während des Einkaufs. Der neue Schnellladepark in Eppelheim ergänzt das Netz um einen weiteren leistungsstarken Standort.

Übergabe Rewe | © @Pfalzwerke
v.l.: Aline Plein (Vermietungsmanagerin Expansion Vollsortiment REWE Südwest); Andreas Memmer (Standortpartnermanager E-Mobility Pfalzwerke); Vincent Badjie (Vermietungsmanager Expansion Vollsortiment REWE Südwest).

Laden während des Einkaufs hat sich zu einem wichtigen Baustein alltagstauglicher Elektromobilität entwickelt. Seit 2018 bauen und betreiben die Pfalzwerke Ladeinfrastruktur an Supermarkt-Standorten der REWE Südwest und entwickeln diese kontinuierlich weiter. Was mit dem ersten Standort in Hagenbach begann, ist heute ein Ladenetz mit 85 Schnellladestationen in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Hessen und dem Saarland. Monatlich ermöglicht es Fahrleistungen von mehr als zwei Millionen Kilometern – umgerechnet rund 50 Erdumrundungen.„Elektromobilität muss dort funktionieren, wo Menschen ohnehin unterwegs sind. Der Einkauf bietet dafür die ideale Gelegenheit. Die hohe Nutzung unserer Ladeinfrastruktur zeigt, dass genau dieses Konzept aufgeht“, sagt Alexander Häge, Bereichsleiter E-Mobility bei den Pfalzwerken.


Die Bedeutung solcher Standorte wächst branchenweit. Laut dem aktuellen EHI-Whitepaper „Elektromobilität im Handel 2026“ nennen 93 Prozent der Handelsunternehmen die Kundenbindung als einen der wichtigsten Gründe für den Aufbau von Ladeinfrastruktur. Gleichzeitig gewinnt Destination Charging, also das Laden während alltäglicher Aktivitäten, weiter an Bedeutung.
„Unsere Kundinnen und Kunden möchten ihren Einkauf möglichst komfortabel erledigen. Dazu gehört heute zunehmend auch die Möglichkeit, das Elektroauto währenddessen zu laden. Gemeinsam mit den Pfalzwerken haben wir in den vergangenen Jahren ein leistungsfähiges Ladenetz an unseren Supermärkten aufgebaut und entwickeln dieses konsequent weiter. So schaffen wir einen zusätzlichen Mehrwert für unsere Märkte und unsere Kundschaft“, so Oliver Behrens, Leiter Expansion Vollsortiment REWE Südwest.


Weiterentwicklung wird zum Erfolgsfaktor


Ein entscheidender Erfolgsfaktor ist nicht nur der Ausbau neuer Standorte, sondern die konsequente Modernisierung bestehender Ladeparks. Allein in den vergangenen zwölf Monaten haben die Pfalzwerke rund 30 Standorte optimiert, darunter etwa 17 an REWE-Märkten. Dabei wurden Ladeleistungen erhöht sowie Sichtbarkeit, Auffindbarkeit und Nutzerfreundlichkeit verbessert. Welche Wirkung Optimierungsmaßnahmen entfalten können, zeigt der Standort am REWE Center Heppenheim: Dort stieg die abgegebene Energiemenge nach der Modernisierung um mehr als 250 Prozent.
Auch technologisch ist das gemeinsame Ladenetz auf Wachstum ausgerichtet. Von den 85 Schnellladestationen sind bereits 68 als High-Power-Charging-Stationen ausgeführt. Zahlreiche Standorte wurden in den vergangenen Jahren von 50 kW auf 150, 200 oder sogar 300 kW Ladeleistung erweitert. Laut EHI werden bis 2031 rund 87 Prozent aller neu geplanten Ladepunkte im Handel dem HPC-Segment zugeordnet. Das gemeinsame Ladenetz erfüllt damit schon heute wesentliche Anforderungen der kommenden Jahre.


Neuer Mittelspannungsstandort in Eppelheim


Der neue Ladepark in Eppelheim ist einer von inzwischen fünf gemeinsam realisierten Mittelspannungsstandorten. Er verfügt über vier Ladepunkte, davon zwei mit bis zu 400 kW und zwei weitere mit bis zu 200 kW Ladeleistung. Damit steht Kundinnen und Kunden während des Einkaufs leistungsstarke Schnellladeinfrastruktur zur Verfügung.


Partnerschaft wächst weiter


Mit Standorten in Aalen (im Rahmen des Deutschlandnetzes), Ulm-Römerstraße, Obrigheim, Vaihingen, Stühlingen, Dietenheim und Hechingen befinden sich bereits weitere Projekte in Planung oder Umsetzung. Parallel treiben die Partner die Modernisierung bestehender Ladeparks voran und setzen damit sowohl auf den Ausbau als auch auf die kontinuierliche Weiterentwicklung ihrer Ladeinfrastruktur.