Baustein für Energiewende: Baubeginn für Solarpark Steinbach am Glan
Die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT hat im August mit dem Bau des Solarparks Steinbach am Glan im Landkreis Kusel begonnen. Auf einer rund neun Hektar großen Fläche (westlich von Steinbach am Glan) entsteht eine Photovoltaikanlage mit mehr als 18.000 Solarmodulen. Die fertige Anlage wird über eine installierte Leistung von 11,3 Megawattpeak (MWp) verfügen und von den Pfalzwerken betrieben.
Der Solarpark wird künftig so viel Strom erzeugen, wie rechnerisch rund 3.000 Haushalte pro Jahr verbrauchen. Damit stärkt das Projekt die regionale Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien und leistet einen Beitrag zur Energiewende in Rheinland-Pfalz.
Zum Projekt gehört zudem der Bau einer rund acht Kilometer langen Kabeltrasse bis zum Netzanschlusspunkt. Entlang der Straße B432 (von Steinbach Richtung Brücken) werden Maßnahmen zum Sicht- und Blendschutz umgesetzt. Diese sollen eventuelle Reflexionen der Solarmodule für Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer reduzieren.
Bei der Planung und Umsetzung des Solarparks wurden die geltenden naturschutzrechtlichen Anforderungen berücksichtigt. Dazu gehören zum Beispiel das Anlegen artenreicher Wiesen unter den Solarmodulen, mehrjährige Blühstreifen auf den Randflächen und die Pflanzung standortgeeigneter Bäume.
Ergänzend werden für die Feldlerche vorgezogene Ausgleichsmaßnahmen umgesetzt, um zur nächsten Brutzeit geeignete Brut- und Nahrungshabitate sicherzustellen.
Die Inbetriebnahme des Solarparks ist im ersten Quartal 2027 geplant.
Die Anlage wird nach den Vorgaben des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) betrieben und hat bereits einen Zuschlag für die EEG-Förderung erhalten.
Ergänzt wird die Photovoltaikanlage durch einen Batteriespeicher mit einer Kapazität von 10 Megawattstunden (MWh). Der Speicher nimmt überschüssigen Solarstrom auf und stellt ihn bei Bedarf wieder zur Verfügung. Dadurch kann mehr erzeugter Solarstrom regional genutzt werden.
Mit dem Solarpark Steinbach am Glan bauen die Pfalzwerke ihr Erzeugungsportfolio im Bereich der erneuerbaren Energien weiter aus. Zudem ist die Anlage ein weiterer Baustein für die regionale Energiewende.