Ludwigshafen, 24. Januar 2017

Solarpark Brandholz als „GLOBAL LEADING RES PROJECT“ ausgezeichet

Das Deutsche Clean Tech Institut (DCTI) hat den von PFALZOLAR im vergangenen November errichteten Solarpark Brandholz als „Global Leading RES Project“ zertifiziert. Die vom DCTI entwickelte und von dem Marktforschungsunternehmen EuPD Research, der International Battery & Energy Storage Alliance (IBESA) und Joint Forces for Solar (JF4S) unterstütze Projektzertifizierung identifiziert herausragende Projekte weltweit, um diese in das das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rufen. In insgesamt fünf Kategorien können Photovoltaik- und Energiespeicherprojekte ausgezeichnet werden: First Mover, Tech Driver, Innovative Application, Unique Location und Largest Project. Für das Jahr 2016 hat das DCTI 46 Projekte aus mehr als 300 Bewerbungen ausgewählt und als Global Leading RES Project ausgezeichnet. Der Solarpark Brandholz hat die Auszeichnung in der Kategorie Tech Driver (Projekte mit innovativsten technologischen Eigenschaften) erhalten.

In der Kategorie Tech Driver wurde die Zertifizierung an insgesamt 18 Projekte vergeben, darunter drei aus Deutschland. Andere erfolgreiche Projekte dieser Kategorie kamen vor allem aus den USA und Großbritannien, aber auch aus Australien, Südkorea, Italien, China und den Niederlanden. Neben PFALZSOLAR hat das DCTI unter anderem Projekte des amerikanischen Elektroauto-Herstellers Tesla, des chinesischen Wechselrichterherstellers Sungrow, des deutschen Energieversorgers EON und der amerikanischen Energieversorger Duke Energy und Southern California Edison als Global Leading RES Projects in der Kategorie Tech Driver ausgezeichnet.

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung“, betont PFALZSOLAR Geschäftsführer Thomas Kercher: „Der Solarpark im Deponiepark Brandholz ist ein außergewöhnliches Projekt, das zeigt, wie ehemalige Deponien trotz schwieriger Rahmenbedingungen für Photovoltaik sinnvoll genutzt werden können.“ Die besondere Herausforderung bei der Projektrealisierung: Aufgrund der projektspezifischen Anforderungen gab es strenge bauliche Vorgaben. Zwischen dem Grund und den Modulen war bei der Installation ein Abstand von 1,60 Metern einzuhalten. Gelöst hat PFALZSOLAR dies mittels einer speziellen Unterkonstruktion, die sowohl den Schutz des Deponiekörpers als auch die Standsicherheit der Anlage gewährleistet. „Das Siegel Global Leading RES Project unterstreicht einen wesentlichen Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie: höchste Kompetenz und Qualität nach Energieversorgerstandards, national – aber auch international“, so Kercher. Die Pfalzwerke Tochter ist bereits seit einigen Jahren über die nationalen Grenzen hinaus tätig und plant in diesem Jahr mehrere Projekte in den Niederlanden. Nach Großbritannien und den USA ist das für das Unternehmen der nächste Schritt in Richtung Internationalisierung.

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