Ludwigshafen, 14. Oktober 2014

Pfalzwerke starten Forschungsprojekt LISA

Mit dem Ziel, Erneuerbare-Energie-Anlagen wirtschaftlich in das Verteilnetz zu integrieren, engagieren sich die Pfalzwerke im Projekt LISA – Leitfaden zur Integration spannungsstabilisierender Applikationen. Weitere Projektpartner sind die A. Eberle GmbH, EurA Consult AG, die FGH und PPC aus Mannheim sowie die IDS GmbH und die Technische Universität Kaiserlautern. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Das Kick-off-Meeting fand am 8. Oktober 2014 in Kandel statt.

Die Stromnetze haben bei der Neugestaltung der Energielandschaft eine Schlüsselfunktion. Der Ausbau und der Einsatz erneuerbarer Energien stellen neue Anforderungen an sie. Damit hohe Netzstabilität und Versorgungssicherheit auch in Zukunft gewährleistet bleiben, müssen sie modernisiert und ausgebaut werden. „Als Netzbetreiber wissen die Pfalzwerke um die Bedeutung und den Wert der Energie-Infrastruktur. Intelligente Netze sind für die Pfalzwerke eine wichtige Säule für das Gelingen der Energiewende“, so René Chassein, Vorstandsmitglied der Pfalzwerke, der bei der Kick-off-Veranstaltung zugegen war.
Im Rahmen von LISA werden folgende übergeordnete Ziele verfolgt:

  • Entwicklung eines Leitfadens zur dynamischen Spannungshaltung
  • Entwicklung eines Regelkonzeptes
  • Entwicklung eine Kommunikationskonzeptes (hybride Infrastrukturen)
  • Verifikation der Ergebnisse, im Labor und als realer Praxistest)

Insgesamt läuft das Projekt über 30 Monate. Nachdem unterschiedliche Systeme simuliert, ausgewählt und geprüft sind, wird in realen Netzen ein Feldtest durchgeführt. Integriert sind auch die Pfalzwerke Töchter Pfalzkom, Voltaris und die innerbetriebliche Ausbildung.

Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Dr. Susanne Becker (0621) 585 2325

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