akzente - Der Newsletter für Geschäftskunden der Pfalzwerke

2_2009

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

gerade in Krisenzeiten wie jetzt stehen die Ver­antwortlichen im Beschaffungsmanagement unter großem Druck: Es gilt Kosten zu sparen, dabei aber zugleich auch Chancen an einem volatilen Markt zu nutzen. Zuverlässige Marktpartner sind da wichtiger denn je. Wie die Pfalzwerke: Ob es um einige tausend Kilowattstunden (kWh) Strom für Gewerbekunden geht oder um zig Millionen kWh für große Industrie­unternehmen – wir haben maßgeschneiderte Angebote, von der Vollversorgung bis zum Portfoliomanagement.

Unsere Kompetenz beim Stromhandel hat auch die Verantwortlichen vom Softwarehersteller SAP überzeugt, die sich bei ihrer Strombeschaffung für eine Kooperation mit uns entschieden haben. Wichtige Kriterien waren dabei Kostenvorteile und Flexibilität unserer Produkte – von denen auch Sie profitieren können.

Ralf Poll, Leiter Vertrieb und Handel



Achtung

akzente online

Strombeschaffung

„Wir setzen auf ein partnerschaftliches Verhältnis“

prego.services

Intelligente Lösungen

EnEV

Neue Vorgaben

Studie

Wachstumstreiber Energie

Service

Buch-Tipp

Achtung: akzente online

Ab August verschicken wir den Newsletter akzente nur noch elektronisch.

Interesse? Einfach im Internet anmelden:
www.pfalzwerke.de/geschaeftskunden_und_kommunen/5106.php

Strombeschaffung: „Wir setzen auf ein partnerschaftliches Verhältnis“

Der Software-Gigant SAP hat sich bei der Strombeschaffung für die Zusammenarbeit mit den Pfalzwerken entschieden. Matthias Grimm, verantwortlich für das weltweite Facility Management von SAP, erklärt warum.

akzente: Herr Grimm, warum hat SAP die Strombeschaffung ausgeschrieben? Welche Erwartungen hatten Sie dabei?
Matthias Grimm: Beschaffungen in dieser Größenordnung werden bei SAP generell ausgeschrieben. Dieses Verfahren ist bei uns, wie bei vielen anderen Firmen auch, ein Standardprozess. Durch die Ausschreibung wollten wir uns unter anderem ein ganzheitliches Bild über den Lieferantenmarkt verschaffen. Zudem war der Zeitpunkt auf dem Markt günstig. Unsere Erwartungen waren dabei klar: Neben dem Preis waren Service sowie Flexibilität weitere Kriterien.

akzente: Gab es weitere Gründe?
Matthias Grimm: Wichtig war uns ebenfalls, Transparenz bei der Beschaffung von Strom aus erneuerbaren Energien zu erhalten. Aufgrund des Ausschreibungser­gebnisses haben wir die Entscheidung getroffen, den Anteil erneuerbarer Energien im Strommix um 50 Prozent zu erhöhen.

akzente: Was brachte den Ausschlag bei Ihrer Entscheidung für das „Cost-Average“-Produkt der Pfalzwerke?
Matthias Grimm: Das waren der Kostenvor­teil für SAP und die Darstellung der Pfalzwerke in den Vergabegesprä­chen. Außerdem überzeugten uns die Kostensicherheit, ohne auf positi­ve Veränderungen des Marktes verzichten zu müssen, und die Flexibilität des Produktes.

akzente: Was hat Sie überzeugt, auf die Erfahrung der Pfalzwerke-Experten für Ihre strukturierte Strombeschaffung zu setzen?
Matthias Grimm: Ihre professionelle Beratung, Flexibilität, Seriosität und die guten Marktkenntnisse sowie das Produkt selbst haben überzeugt.

akzente: Wie wichtig ist Ihnen die persönliche Betreuung durch Ihren Pfalzwerke-Key-Accounter?
Matthias Grimm: Es gehört bei uns zur Firmenkultur, dass wir bei Beratern und Lieferanten auf ein partnerschaftliches Verhältnis setzen. Schon deshalb ist eine gute Betreuung, verbunden mit einer vertrauensvollen Zusammenarbeit, sehr wichtig. Die Pfalzwerke waren dabei einer der wenigen, mit denen wir uns diese enge Zusammenarbeit vorstellen konnten. Die Betreuung seitens des Key Accounters ist dabei sehr wichtig. Das Engagement vom Angebot bis zum Vertrag und auch die darauf folgende Betreuung waren für uns mit entscheidend.

akzente: Wie passt die Entscheidung zur Nachhaltigkeitsstrategie der SAP?
Matthias Grimm: SAP hat sich strategisch zu Nachhaltigkeit bekannt und ambitionierte Ziele zur CO2-Reduzierung bis 2020 gesetzt. Neben der deutlichen Verringerung des Stromverbrauches im Allgemeinen erhöhen wir auch den Anteil von Strom aus erneuerbaren Energiequellen weltweit. Mit den Pfalzwerken gelang es, den Anteil an erneuerbaren Energien für die im Vertrag erfassten Abnahmestellen bei der Stromlieferung auf 70 Prozent zu erhöhen.

Produkte nach Maß
Großkunden entscheiden sich immer häufiger für eine strukturierte Strombeschaffung: Sie bietet Flexibilität mit Risiko- und Sicherheitselementen. Dadurch lassen sich deutliche Preisvorteile beim Strom­einkauf erzielen.
Die Pfalzwerke bieten börsengekoppelte Verträge und ausgefeilte Produkte – auch mit Zugang zum Stromhandelsmarkt. Je nach Wunsch kann das Beschaffungsmanagement komplett oder teilweise in die Hände der Pfalzwerke-Experten gelegt werden. Wer die Beschaffung lieber stärker selbst steuern möchte, findet ebenfalls maßgeschneiderte Angebote:

• COST AVERAGE FLEX: Vertragsmodell mit Flexibilität
• STANDARD UND STRUKTUR: Risiken mindern, Kosten reduzieren
• BUY AND SELL: Renditechancen am Markt nutzen
• PORTFOLIOMANAGEMENT: Intelligente Strombeschaffung nach Maß

Mehr Infos im Internet unter http://www.pfalzwerke.de/. Persönliche Beratung gewünscht? Wenden Sie sich an Peter Mayer, Telefon 0621 585-2431, E-Mail: peter_mayer@pfalzwerke.de

prego.services: Intelligente Lösungen

Die Pfalzwerke-Tochter prego.services erleichtert mit ihren IT-Dienstleistungen und Services die Verwaltung von Unternehmen – sozusagen als externes Backoffice. Die meisten Dienstleister präsentieren sich im Internet mit Websites. Von denen haben einige Alibi-Charakter, andere bieten zumindest einen groben Überblick – und ganz wenige bringen dem Nutzer echten Mehrwert. Zur letzteren Kategorie zählt ohne Zweifel der Web-Auftritt der Pfalzwerke-Tochter prego.services GmbH (p.s) mit Sitz in Saarbrücken und Ludwigshafen.

Freier Blick aufs Kerngeschäft
Unter dem Menüpunkt „Wir über uns“ lassen sich etwa „Tipps und Tricks“ für die Bewältigung des Berufsalltags abrufen. Dort erfährt man dann etwa, wie Stress-Situationen besser zu bewältigen sind oder wie man Warteschlangen am Flughafen umgeht. Mit solchen Angeboten, die zur Unternehmensphilosophie des IT- und Dienstleistungsunternehmen passen, unterscheidet sich p.s mit seinen 300 Mitarbeitern von anderen Wettbewerbern. Der Spezialist versteht sich als Backoffice für mittelständische Unternehmen, öffentliche Verwaltungen und Versorger – damit diese sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können.

Die Experten von p.s optimieren und automatisieren alle admini­strativen Arbeiten mit dem Ziel, Zeit und Kosten zu sparen. Kunden-Referenzen, wie etwa das Unternehmen Kabel BW, das zu den größten Kabelnetzbetreibern Europas gehört, belegen dies: „Die Durchlaufzeiten für Beschaffungsvorgänge haben sich von zwei Wochen auf maximal zwei Tage reduziert. Dank der einfach zu bedienenden Anwendung haben wir in kürzester Zeit eine hohe Akzeptanz bei unseren Nutzern erreicht.“

Bei Kabel BW hat p.s das Beschaffungssystem mit Anbindung an SAP R/3 eingeführt und betreibt dies im p.s-Rechenzentrum. Ein Muster für viele andere Anwendungen, bei denen p.s dem Prinzip folgt, die Systeme der Kundenorganisation anzupassen – und nicht umgekehrt. Das beginnt mit der Analyse der Bedürf­nisse und Infrastruktur des Unternehmens, erstreckt sich auf die Konzeption sowie Umsetzung bis hin zu Betrieb und Wartung.

prego.services – kompakt
Das Tochterunternehmen der Pfalzwerke bietet Lösungen für:
• Beschaffungsmanagement
• Informationstechnologie
• Personalmanagement
• Qualitäts- und Umweltmanagement
• Zertifiziert nach ISO 27001

Mehr Informationen über die Aufgaben des IT- und Dienstleistungspezialisten im Internet unter www.prego-services.de

EnEV: Neue Vorgaben

Die neue Energieeinsparverordnung (EnEV) tritt zum 1. Oktober 2009 in Kraft. Betroffen sind auch Eigentümer und Betreiber von gewerblichen Immobilien. Die wichtigsten Änderungen: Bei Neubauten sinkt ab Herbst 2009 die Obergrenze für den zulässigen Jahres-Primärenergiebedarf um 30 Prozent, die Wärmedämmung der Außenmauern muss 15 Prozent mehr leisten.

Ähnliches gilt bei der Modernisierung von Altbauten. Für Dachböden gelten schärfere Anforderungen: Falls das Dach nicht gedämmt ist, muss die oberste Geschossdecke bis Ende 2011 eine Wärmedämmung erhalten. Nachtstromspeicherheizungen müssen ab 2020 schrittweise außer Betrieb genommen werden. Außerdem müssen Unternehmen bei der Modernisierung von Gebäuden immer die Einhaltung der Vorschriften nachweisen.

30 Prozent einsparen
Ziel der Novelle ist es, den Energiebedarf für Heizung und Warmwasser im Gebäudebereich um etwa 30 Prozent zu senken. In einem weiteren Schritt sollen laut Integriertem Energie- und Klimaprogramm (IEKP) ab 2012 die energetischen Anforderungen nochmals um bis zu 30 Prozent erhöht werden.

Weitere Informationen im Internet unter: Webtipp: www.enev-online.de
Bei den Pfalzwerken hilft gern Walter Kirsch. Telefon 07275 9554-31, E-Mail: walter_kirsch@pfalzwerke.de

Studie: Wachstumstreiber Energie

Von 500 Milliarden Euro im Jahr 2008 bis zu einem Umsatzvolumen von 2100 Milliarden im Jahr 2020 – eine Vervierfachung des Umsatzes bei Energie und energienahen Leistungen sind keine Phantasterei, sondern ergeben sich aus einer seriösen Studie der weltweit führenden Managementberatung McKinsey.

Danach wurden 2008 weltweit 36,5 Billionen Euro in Bereichen erwirtschaftet, in denen Energie und Energieeffizienz eine Schlüsselrolle spielen: Transport und Verkehr, Gebäudetechnik, energieinten­sive Industrien sowie die Energiewirtschaft zählen zu diesen Branchen, die auf dem Weltmarkt für rund 40 Prozent aller Umsätze sorgen. In Deutschland beträgt deren Anteil sogar 44 Prozent. Die Studie zeigt auf, dass es innerhalb dieser energienahen Märkte Wachstumskerne mit weit überdurchschnitt­lichen Aussichten gibt, wobei deutsche Unternehmen exzellente Ausgangspositionen einnehmen.

Weitere Informationen zur Studie finden Interessierte im Internet unter: www.mckinsy.de

Service: Buch-Tipp

Gut aufgestellt. Fußballstrategien für Manager, von Reinhard K. Sprenger.
Für den renommierten Managementberater Reinhard K. Sprenger ist der Profi-Fußball das beste Modell für moderne Unternehmensführung. Führungskräfte in Unternehmen sind heute da angekommen, wo Trainer und Fußballmanager schon lange sind: Sie müssen unter kurzfristigem Ergebnisdruck arbeiten, die Firmen haben stetige Wachstumsansprüche, der globale Wettbewerb erhöht den Druck zusätzlich. Sprenger analysiert die Herausforderungen des Wirtschaftslebens und vergleicht sie mit der Fußballwelt. So arbeitet er Lösungen prägnant und anschaulich heraus. „Ebenso kurzweilig wie anregend“ – Financial Times Deutschland.

222 Seiten, Campus Verlag GmbH, 2008, EAN 9783593386287, Preis: 24,90 Euro


 

 

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