Strombeschaffung: „Wir setzen auf ein partnerschaftliches Verhältnis“
Der Software-Gigant SAP hat sich bei der Strombeschaffung für die Zusammenarbeit mit den Pfalzwerken entschieden. Matthias Grimm, verantwortlich für das weltweite Facility Management von SAP, erklärt warum.
akzente: Herr Grimm, warum hat SAP die Strombeschaffung ausgeschrieben? Welche Erwartungen hatten Sie dabei? Matthias Grimm: Beschaffungen in dieser Größenordnung werden bei SAP generell ausgeschrieben. Dieses Verfahren ist bei uns, wie bei vielen anderen Firmen auch, ein Standardprozess. Durch die Ausschreibung wollten wir uns unter anderem ein ganzheitliches Bild über den Lieferantenmarkt verschaffen. Zudem war der Zeitpunkt auf dem Markt günstig. Unsere Erwartungen waren dabei klar: Neben dem Preis waren Service sowie Flexibilität weitere Kriterien.
akzente: Gab es weitere Gründe? Matthias Grimm: Wichtig war uns ebenfalls, Transparenz bei der Beschaffung von Strom aus erneuerbaren Energien zu erhalten. Aufgrund des Ausschreibungsergebnisses haben wir die Entscheidung getroffen, den Anteil erneuerbarer Energien im Strommix um 50 Prozent zu erhöhen.
akzente: Was brachte den Ausschlag bei Ihrer Entscheidung für das „Cost-Average“-Produkt der Pfalzwerke? Matthias Grimm: Das waren der Kostenvorteil für SAP und die Darstellung der Pfalzwerke in den Vergabegesprächen. Außerdem überzeugten uns die Kostensicherheit, ohne auf positive Veränderungen des Marktes verzichten zu müssen, und die Flexibilität des Produktes.
akzente: Was hat Sie überzeugt, auf die Erfahrung der Pfalzwerke-Experten für Ihre strukturierte Strombeschaffung zu setzen? Matthias Grimm: Ihre professionelle Beratung, Flexibilität, Seriosität und die guten Marktkenntnisse sowie das Produkt selbst haben überzeugt.
akzente: Wie wichtig ist Ihnen die persönliche Betreuung durch Ihren Pfalzwerke-Key-Accounter? Matthias Grimm: Es gehört bei uns zur Firmenkultur, dass wir bei Beratern und Lieferanten auf ein partnerschaftliches Verhältnis setzen. Schon deshalb ist eine gute Betreuung, verbunden mit einer vertrauensvollen Zusammenarbeit, sehr wichtig. Die Pfalzwerke waren dabei einer der wenigen, mit denen wir uns diese enge Zusammenarbeit vorstellen konnten. Die Betreuung seitens des Key Accounters ist dabei sehr wichtig. Das Engagement vom Angebot bis zum Vertrag und auch die darauf folgende Betreuung waren für uns mit entscheidend.
akzente: Wie passt die Entscheidung zur Nachhaltigkeitsstrategie der SAP? Matthias Grimm: SAP hat sich strategisch zu Nachhaltigkeit bekannt und ambitionierte Ziele zur CO2-Reduzierung bis 2020 gesetzt. Neben der deutlichen Verringerung des Stromverbrauches im Allgemeinen erhöhen wir auch den Anteil von Strom aus erneuerbaren Energiequellen weltweit. Mit den Pfalzwerken gelang es, den Anteil an erneuerbaren Energien für die im Vertrag erfassten Abnahmestellen bei der Stromlieferung auf 70 Prozent zu erhöhen.
Produkte nach Maß Großkunden entscheiden sich immer häufiger für eine strukturierte Strombeschaffung: Sie bietet Flexibilität mit Risiko- und Sicherheitselementen. Dadurch lassen sich deutliche Preisvorteile beim Stromeinkauf erzielen. Die Pfalzwerke bieten börsengekoppelte Verträge und ausgefeilte Produkte – auch mit Zugang zum Stromhandelsmarkt. Je nach Wunsch kann das Beschaffungsmanagement komplett oder teilweise in die Hände der Pfalzwerke-Experten gelegt werden. Wer die Beschaffung lieber stärker selbst steuern möchte, findet ebenfalls maßgeschneiderte Angebote:
• COST AVERAGE FLEX: Vertragsmodell mit Flexibilität • STANDARD UND STRUKTUR: Risiken mindern, Kosten reduzieren • BUY AND SELL: Renditechancen am Markt nutzen • PORTFOLIOMANAGEMENT: Intelligente Strombeschaffung nach Maß
Mehr Infos im Internet unter http://www.pfalzwerke.de/. Persönliche Beratung gewünscht? Wenden Sie sich an Peter Mayer, Telefon 0621 585-2431, E-Mail: peter_mayer@pfalzwerke.de
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