impulse - Der Newsletter für Gewerbekunden

1_2009

Liebe Leserinnen und Leser,

Umwelt schützen und Geld sparen. Auch für kleinere und mittelgroße Unternehmen lohnen sich Investitionen in diesem Bereich: sei es in ein kleines BHKW, sei es in eine Fotovoltaikanlage, sei es die energetische Optimierung der eigenen Gewerbeimmobilie – zumal es noch nie so viel Fördergelder für Klimaschutzinvestitionen gab wie heute. Allein das Abklopfen des Impulsprogramms der BAFA auf eigene Vorteile lohnt. Nutzen Sie die Gunst der Stunde – unsere Berater helfen Ihnen gern bei allen Fragen rund um Sanierung, Förderung und rationellen Energieeinsatz.

Ralf Poll, Leiter Vertrieb und Handel



Öko-Richtlinie

Neue EU-Gesetze

EEG-Novelle

Sonnenkraft lohnt sich

Datennetze

Glasfaser auch auf dem Land

Spartipp

Lichttechnik

 Öko-Richtlinie

Neue EU-Gesetze

Nach 130 Jahren kommt das Aus: Mittlerweile ratifiziert ist das europaweite Verbot der Glühbirne. Eine weitere Initiative der EU bezieht sich auf den Stand-by-Verbrauch, vor allem bei Audio- und Fernsehanlagen. Ab 2010 dürfen keine Geräte mehr auf den Markt kommen, die mehr als 1 Watt Leistungsaufnahme im Bereitschaftsmodus aufweisen. Die Regelungen sind Teile der neuen Öko-Richtlinie, die europaweit sparsamere Produkte zum Ziel hat. Ab 1.9.2009 folgt die neue Euro-5-Norm, fabrikneue Autos müssen dann strengere Grenzwerte erfüllen – vor allem Diesel dürfen nicht mehr so viel Schadstoffe ausstoßen.

 EEG-Novelle

Sonnenkraft lohnt sich

Die EEG-Novelle soll den Anteil regenerativer Energien bis 2020 auf 25 bis 30 Prozent erhöhen. Kernpunkt der Neuregelung ist eine Anhebung der Vergütungssätze für die Einspeisung von umweltschonend erzeugtem Strom – aus Wasserkraft, Biogas, Geothermie, Wind- und Sonnenenergie.

Die direkten Kosten für den Endverbraucher lagen im Jahr 2008 bei etwa 4,2 Milliarden Euro – dazu kommen noch Transaktionskosten plus höherer Bedarf an Ausgleichs- und Regelenergie. Unternehmen, die aus produktionstechnischen Gründen besonders viel Strom verbrauchen, werden auch 2009 durch eine Ausgleichsregelung im EEG bei ihren Stromkosten entlastet.

Die hohen Einspeisevergütungen bringen immer mehr Unternehmen dazu, über ein zweites Standbein nachzudenken. Ein solares Kraftwerk auf dem Firmendach etwa ist wegen der guten Sonnenausbeute in der Pfalz durchaus lohnend. Idealer Partner für solche Mini-Kraftwerke sind die Pfalzwerke-Töchter Pfalzsolar als Projektentwickler und die repa als ausführende Gesellschaft.

Sie haben Fragen zu diesm Thema?
Mehr Infos bei der Pfalzsolar, Ali Boukhalfa, Telefon 0621 585-2440
E-Mail: ali_boukhalfa@pfalzwerke.de

 

 Datennetze

Glasfaser auch auf dem Land

World wide wait – so der Insiderspaß für frühere Modemverbindungen ins World Wide Web. Tatsächlich sind noch viele, vor allem ländliche Gegenden, vom Anschluss an schnelle Datennetze weit entfernt.

Die Pfalzwerke-Tochter PFALZKOM | MANET baut – lange vor dem Aktionsprogramm der Bundesregierung für schnelle Internetverbindungen – schon seit Jahren das Glasfaser- und Richtfunknetz in der Region aus.

Ein Großprojekt realisierte PFALZKOM | MANET kürzlich im Gewerbegebiet Lachenspeyer-Dorf (Neustadt). Anfang November vergangenen Jahres begannen die Bauarbeiten für den Anschluss an das moderne Highspeed-Netz der PFALZKOM | MANET. Die fünf Kilometer lange Trasse quert mehrere Straßen. Ähnlich schnelle und praktikable Lösungen entwickelte PFALZKOM | MANET unter anderem für die Gründerzentren GriPS in Pirmasens sowie Mafinex in Mannheim.

Datenübertragungstechnik, Informationstechnologie und Telefonie sind dort eng miteinander verzahnt und lassen sich zudem an Wachstum und Entwicklung der jungen Unternehmen anpassen. Vor allem die Datenübertragung über Richtfunk erlaubt es dem Pfalzwerke-Tochterunternehmen, auch ohne teure Trassenverlegung abgelegene Ortschaften zu erschließen – und so auch dort ansässigen Handwerksbetrieben und mittelständischen Unternehmen die Anbindung an moderne Kommunikationsarchitektur zu ermöglichen.

Daten
PFALZKOM | MANET
• Tochterunternehmen der Pfalzwerke AG
• Netzgebiet: 12.000 Quadratkilometer
• 1400 Trassenkilometer
• etwa 250 Zugangsknoten
• Übertragung per Leitung und Funk
• Geschwindigkeit nahezu unbegrenzt
• Kapazität nahezu unbegrenzt
• Techniken: SDH, IP, Lambda, MPLUS ...
• Fullservice rund um die Uhr
Referenzen: unter anderem Convar, John Deere oder Friatec AG, die SAP ARENA und die Wasgau AG

Sie haben Fragen zu diesem Thema?
Dennis Pudeck hilft gern weiter. Telefon 0621 585-3171
E-Mail: dennis.pudeck@pfalzkom-manet.de

 Spartipp

Lichttechnik

Immerhin 5 Prozent der Energiekosten ei­nes durchschnittlichen Unternehmens verschlingt die Beleuchtung. Eine Erneuerung der Lichttechnik erhöht also nicht nur die Arbeitssicherheit und Produktivität, sie spart auch Geld.

Vorhandene alte Beleuchtungsanlagen sind oft mit konventionellen Vorschaltgeräten, ineffizienten Lampen und schlechten oder gar keinen Reflektoren ausgestattet. 20 Prozent des Stromverbrauchs von Lampensystemen gehen zu Lasten veralteter Vorschaltgeräte. Dagegen sparen moderne elektronische Vorschaltgeräte und erhöhen zudem noch die Lebensdauer der Lampen.

Schlecht reflektierende Leuchten oder Systeme ganz ohne Reflektor verschwenden Geld und Energie, weil ein großer Teil des von der Lampe erzeugten Lichts nicht dort ankommt, wo es benötigt wird. Aufsteckreflektoren, die nachträglich an der Leuchtstofflampe angebracht werden, steigern die Lichtausbeute der Leuchte deutlich. Über den Einsatz tageslichtgesteuerter Leuchten kann die Lichtstärke auf das verfügbare Tageslicht abgestimmt werden. Für Flure, Treppenhäuser, Lagerhallen und andere wenig genutzte Räume kann ein Präsenzmelder die Beleuchtung nach einer vorwählbaren Zeit abschalten.

Mehr Informationen erhalten Sie von den Pfalzwerke-Energieberatern oder unter http://www.enev-online.de/

 

Wenn Sie an diesem Newsletter nicht mehr interessiert sind, schreiben Sie bitte eine E-Mail an: impulse@pfalzwerke.de.

 

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