Erneuerbare Energien

Die traditionelle Energieversorgung basierte auf den fossilen Energieträgern mit deren Nachteilen: begrenzte Verfügbarkeit, negative Einflüsse auf das Globalklima (Treibhauseffekt und Klimawandel), sehr starkes Gefälle des Energieverbrauches zwischen Industrie- und Entwicklungsländern und Verstrahlungsrisiken bei der Kernenergienutzung.

Erneuerbare Energien sind dagegen nachhaltige Energieträger, die wie die Sonnenstrahlung gewissermaßen "unendlich" zur Verfügung stehen, denn die verbleibende Lebensdauer der Sonne wird auf 3 - 5 Mrd. Jahre geschätzt.

Das gesamte Potenzial an erneuerbaren Energien ist sehr groß. Die daraus technisch nutzbare Menge an Energie in Form von Strom, Wärme und chemischen Energieträgern ist derzeit sechs Mal größer als der weltweite Energiebedarf. Von diesem technisch zugänglichen Potenzial werden derzeit erst 12 % genutzt.

Zu den erneuerbaren Energien zählen:

Sonnenenergie

Die Strahlung der Sonne steht in der Regel täglich zur Verfügung und kann in unserem Land zur direkten Nutzung von Solarstrom, zur direkten Nutzung durch Warmwasserbereitung und als Heizwärme genutzt werden.

Biogene Energieträger

Zu den biogenen Energieträgern zählen alle organischen Stoffe, die zur Strom- und/oder Wärmeerzeugung genutzt werden können.

Geothermie (Erdwärme)

Die Geothermie ist Wärmeenergie aus dem Inneren der Erde. Etwa 60 % der Ressourcen entstehen durch radioaktiven Zerfall in der Erde, und etwa 40 % dringen aus dem ca. 5.000 ° C heißen Erdkern nach außen.

Wasserkraft

Die Energie des Wassers kann in unserem Land überall dort effizient genutzt werden, wo genügend Fließwasser vorhanden und die Strömungsgeschwindigkeiten hoch sind.

Windkraft

Windkraftwerke nutzen die Bewegungsenergie des Windes. In Deutschland wurde die Windenergie traditionell vor allem zum Mahlen von Getreide eingesetzt. Um die Jahrhundertwende des letzten Jahrhunderts gab es 30.000 Windmühlen alleine in Norddeutschland.