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Der
Newsletter für Geschäftskunden |
5_2011 |
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Sehr geehrte Kunden,
im ersten Halbjahr 2011 deckten die erneuerbaren Energien laut Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft knapp über 20 Prozent des deutschen Strombedarfs. Die drei Spitzenreiter unter den regenerativen Quellen: Wind, Biomasse und Sonnenenergie. Dass der Ausbau weiter voranschreitet, dafür plädieren die meisten Deutschen. Nach einer Umfrage von Infratest-Dimap halten 94 Prozent die Energiewende für wichtig oder sehr wichtig. Ein Großteil akzeptiert sogar höhere Kosten. Etwa für die EEG-Umlage, die nach der Erhöhung zu Beginn dieses Jahres 2012 erneut steigen wird – diesmal aber nur leicht. Auf welchen Betrag die Umlage pro Kilowattstunde klettert und wie ihn die Übertragungsnetzbetreiber errechnet haben, erfahren Sie in dieser Ausgabe des akzente.
Ihr Günther Vaupel Key-Account-Manager Industrie, Vertrieb und Handel |
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Hintergrund Pfalzwerke aktuell Energie & Services Buchtipp Energiemarkt News und Termine |
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Höhere EEG-Umlage 2012 Grünstromvorteil für Unternehmen Energieberatung: erster Schritt zu mehr Effizienz Ein Alltagsprodukt erklärt die Weltwirtschaft Aktuelle Marktinformationen für Strom und Erdgas Aktuelle Meldungen Ihre Meinung/Newsletter-Einstellungen |
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Hintergrund | |
Höhere EEG-Umlage 2012 |
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 | | Noch kostet Strom aus erneuerbaren Energien mehr als Strom aus herkömmlichen Kraftwerken. Um den wirtschaftlichen Betrieb regenerativer Anlagen für alle Betreiber zu ermöglichen, erhalten sie für jede eingespeiste Kilowattstunde eine garantierte Vergütung. Deren Betrag liegt über dem Börsenpreis für Strom. Die Mehrkosten zahlen alle Verbraucher – abgerechnet über die sogenannte EEG-Umlage auf der Stromrechnung.
Minus auf dem Umlagenkonto Ab 1. Januar 2012 steigt die Umlage von derzeit 3,539 Cent pro Kilowattstunde (kWh) auf 3,592 Cent pro Kilowattstunde leicht an. Das haben die vier Übertragungsnetzbetreiber am 14. Oktober bekannt gegeben. Nach den ersten drei Quartalen eines jeden Jahres errechnen sie die EEG-Umlage für das Folgejahr – unter anderem anhand der prognostizierten Ausgaben für die Ökostromvergütung. Ein Kriterium dabei: Die angenommenen Einnahmen aus der EEG-Umlage sollen die gesamten Förderkosten für Strom aus erneuerbaren Energien decken. Andernfalls weist das EEG-Umlagenkonto, aus dem Betreiber von regenerativen Anlagen ihre Einspeisevergütung erhalten, am 31. September ein Minus auf – so wie in diesem Jahr. Es liegt derzeit bei 711,2 Millionen Euro. Die massive Erhöhung zu Beginn 2011 reichte also nicht aus, um den starken Verlust von 2010 auszugleichen und gleichzeitig die Förderung der regenerativen Anlagen zu finanzieren.
Berechnungsgrößen für das kommende Jahr Die Addition aller Kosten im kommenden Jahr, des aktuellen Solls auf dem Umlagenkonto und der sogenannten Liquiditätsreserve – diese dürfen die Übertragungsnetzbetreiber erheben – ergibt einen Betrag von circa 14,109 Milliarden Euro. Bei einem prognostizierten Gesamtstromverbrauch von etwa 392,827 Millionen Megawattstunden (MWh) ergibt die Rechnung einen Betrag von rund 3,592 Cent pro kWh – und damit die EEG-Umlage 2012.
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Pfalzwerke aktuell | |
Grünstromvorteil für Unternehmen |
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 | | 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien: Dafür steht seit Juni 2011 die Pfalzwerke Naturenergie GmbH. „Zwar liegt der Grünstromanteil bei den Pfalzwerken im Vergleich mit anderen Energiedienstleistern generell sehr hoch, die Pfalzwerke-Tochtergesellschaft Naturenergie bietet jedoch ausnahmslos reine Ökostrom-Produkte an“, erläutert Ralf Poll, Leiter Vertrieb und Handel bei den Pfalzwerken.
Ökologisches Profil schärfen Wählen können Firmen zwischen den Produkten naturstrom, naturpower und umwelt. Alle drei tragen dazu bei, dass Unternehmen ihre CO2-Bilanz enorm verbessern – bei einem Verbrauch von einer Million Kilowattstunden um 508 Tonnen. Zudem investieren sie in die Energiewende. Denn vom jeweiligen Ökostromzuschlag fließt bei allen drei Produkten ein Teil in den Ausbau der erneuerbaren Energien – bei naturstrom sind es zum Beispiel bis zu 1 Cent pro Kilowattstunde. Von diesem Geld werden ausschließlich neue regenerative Anlagen in der Region finanziert.
„Bis Ende 2011 werden wir an Großkunden rund 200 Millionen Kilowattstunden Ökostrom liefern. Diese erfreuliche Entwicklung zeigt, dass immer mehr Kunden das Motiv haben, selbst aktiv einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten“, erklärt Ralf Poll, Leiter Vertrieb und Handel bei den Pfalzwerken. „Unternehmen beziehen Ökostrom außerdem immer häufiger, um sich image- und werbewirksam positiv darzustellen.“ Längst beschränke sich das Umwelt-Engagement nicht mehr auf einzelne Branchen. Im Gegenteil: Zunächst seien überwiegend Firmen aus der Nahrungs- und Genussmittelbranche an Ökostromprodukten interessiert gewesen. Mittlerweile seien es genauso Dienstleistungsunternehmen und Firmen des produzierenden Gewerbes, ganz gleich ob es sich um Konsum- oder Investitionsgüter handele. „Wir sind gespannt, ob sich diese Tendenz fortsetzt“, sagt Ralf Poll.
Mehr Informationen zu den Ökostromprodukten der Pfalzwerke Naturenergie hat Ralf Poll, Leiter Vertrieb und Handel bei den Pfalzwerken. Telefon (0621) 585-2421 oder E-Mail ralf_poll@pfalzwerke.de
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Energie & Services | |
Energieberatung: erster Schritt zu mehr Effizienz |
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 | | Viele kleine und mittelgroße Unternehmen könnten ihre Ausgaben für Strom und Wärme erheblich reduzieren: etwa mithilfe einer effizienteren Beleuchtung, moderner Heizsysteme oder einer Sanierung der Gebäudehülle. Der erste Schritt auf dem Weg zu mehr Effizienz ist eine umfassende Analyse des Ist-Zustands, gefolgt von einem individuellen Energiekonzept, das die unterschiedlichen Möglichkeiten aufzeigt.
Umfassende Analyse notwendig Die Geschäftsführer der Firma Glaser Metallkonzept GmbH mit Sitz in Römerberg wissen seit Kurzem, wo sich in ihrem Unternehmen das Sparpotenzial verbirgt. Gemeinsam mit der Luwoge Consult GmbH haben die Pfalzwerke unter anderem die Heizanlage, die Gebäudehülle und die Beleuchtung auf den Prüfstand gestellt. Das Ergebnis: Durch Einsatz sogenannter Dunkelstrahler zur Beheizung der Hallen kann der Energieverbrauch um etwa 30 Prozent gesenkt werden, für die Beleuchtung könnte eine hocheffiziente Lichttechnik den Stromverbrauch um rund 50 Prozent reduzieren. In puncto Wärmeversorgung haben die Pfalzwerke der Firma eine Contractinglösung vorgeschlagen. Planung, Finanzierung, Bau und Betrieb einer individuell angepassten Heizzentrale übernimmt in diesem Fall der Energiedienstleister. Glaser Metallkonzept würde nur für die tatsächlich verbrauchte Wärme zahlen.
Das Energiekonzept fußt aber nicht nur darauf, ältere Technik zu modernisieren. „Wir haben auch untersucht, inwieweit sich eine Fotovoltaik- oder eine Kleinwindkraftanlage für den Betrieb lohnt“, erläutert Ulli Farschon von den Pfalzwerken. „Unsere Empfehlung: eine Solaranlage zur Stromerzeugung, die das Unternehmen entweder selbst betreibt oder von den Pfalzwerken betreiben lässt.“
KfW-Förderung nutzen Die beiden Geschäftsführer Guido und Uwe Glaser sind sich einig: „Die umfassende Analyse und die Energieberatung haben uns einen Schritt weiter gebracht. Wir wissen jetzt, wo wir die Energieeffizienz steigern können.“ Unternehmen, die ebenfalls mehr über ihr Sparpotenzial erfahren möchten, erhalten für die professionelle Beratung einen Zuschuss von der KfW-Bankengruppe. dazu gibt es bei den Pfalzwerken und auf der Website der KfW.
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Buchtipp | |
Ein Alltagsprodukt erklärt die Weltwirtschaft |
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 | | Vom Baumwollfeld in Texas bis zum Käufer in einer US-amerikanischen Großstadt: Wie entsteht ein T-Shirt und wo finden die einzelnen Produktionsschritte statt? Eine Antwort auf diese Frage gibt Pietra Rivoli in ihrem Buch Reisebericht eines T-Shirts – Ein Alltagsprodukt erklärt die Weltwirtschaft. Zwei Jahre lang verfolgte die Wirtschaftsprofessorin den Produktionsprozess eines einzelnen T-Shirts. Anhand der einzelnen Stationen – etwa China und Europa – zeichnet sie ein Bild der heutigen Textilwirtschaft und erläutert die Mechanismen der Globalisierung. Eines ihrer Ergebnisse: Nicht die Verlagerung der Produktion nach Fernost gefährdet Arbeitsplätze in den USA, sondern der zunehmend automatisierte Herstellungsprozess in der Textilindustrie.
Reisebericht eines T-Shirts: Ein Alltagsprodukt erklärt die Weltwirtschaft Autorin: Pietra Rivoli Verlag Econ: 2006, 16 Euro ISBN-13: 978-3430177658
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Energiemarkt | |
Aktuelle Marktinformationen für Strom und Erdgas |
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Bisher keine Engpässe bei Stromversorgung Während der vergangenen drei Monate schwankten die Kurse an den Strommärkten – ähnlich wie an den globalen Finanz- und Rohstoffmärkten. Nach dem Hoch im Juli bei 58,50 Euro pro Megawattstunde (MWh) sank der Preis für den Frontjahreskontrakt in der ersten Augustwoche bis auf 55,75 Euro pro MWh und stieg im September kurzzeitig auf über 59 Euro pro MWh. Rezessionsängste und europäische Schuldenkrise sorgten anschließend aber wieder für fallende Preise. Das vorläufige Tief im Cal 12 Base lag bei 55,35 Euro pro MWh. Für die Kalenderjahre 2013 und 2014 gaben die Preise stärker nach als beim Frontjahr. Im September kostete der Strom für das Frontjahr teilweise über 1 Euro pro MWh mehr. Ausschlaggebend dafür: die Erwartung einer besseren Angebotssituation und die Sorge um eine rezessionsbedingt schwächere Nachfrage. Die hohen Risikoprämien in den jeweiligen Frontmonaten sanken. Die Wochenpreise gaben vor Lieferbeginn regelmäßig nach. Im Durchschnitt kostete die Wochenlieferung im September knapp über 51 Euro pro MWh. Die bisherige Versorgung am deutschen Spotmarkt scheint auch ohne Produktion in den abgeschalteten Atomkraftwerken ausreichend. Eine echte Prüfung der aktuellen Systemstabilität erfolgt aber erst im Winter.

Gasmarkt mit stabilen Preisen Die Terminpreise am Gasmarkt schwankten in den vergangenen Monaten nur wenig. Am Terminmarkt pendelte sich der Frontjahreskontrakt zwischen 26 und 28 Euro pro MWh ein. Obwohl die in Dollar gehandelten Kohlekontrakte leicht nachgaben, blieb der Gaspreis in Europa stabil. Grund hierfür: In der relevanten Zeit war der Euro ebenfalls schwach. Am Spotmarkt kostete der Day-Ahead-Kontrakt in den beiden letzten Sommermonaten vorwiegend zwischen 20 und 22 Euro pro MWh. Ende August gab Europas größter LNG-Lieferant Katar bekannt, dass umfangreiche Wartungen an den sogenannten Gasifizierungsanlagen anstehen. Diese Nachricht, kältere Temperaturen und Arbeiten am Interconnector zwischen England und Belgien ließen den Kurs um über 10 Prozent steigen. Das Preishoch am 11. September: 25,90 Euro pro MWh. Die Spotpreise sanken bei warmen Temperaturen zu Beginn des neuen Gaswirtschaftsjahres kurzzeitig bis auf 15 Euro pro MWh. Aktuell pendeln sie zwischen 22 und 24 Euro pro MWh.

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News und Termine | |
Aktuelle Meldungen |
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 | | Pfalzwerke Business Talk 2011 Erfahrungen und Ideen austauschen: Eine ideale Möglichkeit dazu bietet der Pfalzwerke Business Talk allen Industrie- und Geschäftskunden einmal pro Jahr. Mehr als 100 Gäste nutzten diese Plattform am 22. September in Wachenheim und diskutierten über das Thema „Erfolgsfaktoren eines Marktführers“. Wolfgang Grupp, Geschäftsführer des Unternehmens Trigema, erläuterte als Gastreferent, auf welche Erfolgskonzepte er seit vielen Jahren vertraut. Für ihn zählen der Vorrang des Standorts Deutschland und die stringente Motivation seiner Mitarbeiter.
Fuhrpark elektrisiert Mit vier Elektroautos haben die Pfalzwerke kürzlich ihren Fuhrpark erweitert. Zwei der A-Klasse-E-Cell-Modelle von Mercedes Benz kommen ab Ende Oktober unter anderem in den Energieberatungsstellen in Kandel und Rockenhausen zum Einsatz. „Dadurch entwickeln wir unsere bewährte Zusammenarbeit mit Mercedes weiter und unterstreichen unseren Anspruch, das Thema Elektromobilität kompetent zu besetzen und in die eigene Produktentwicklung zu integrieren“, erklärt Pfalzwerke-Vorstandsmitglied René Chassein.
Ökostrom bei Unternehmen gefragt Privathaushalte, Industrie- und Gewerbebetriebe verbrauchten 2010 etwa 320 Gigawattstunden Ökostrom mit einem Zertifikat des Grüner Strom Label e.V. (GSL). Laut GSL stieg der Absatz damit innerhalb nur eines Jahres um rund 30 Prozent. Vor allem bei Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen wuchs die Nachfrage deutlich – und dieser Trend hält 2011 an. Das Besondere an Produkten, die das Zertifikat des GSL tragen: Pro verkaufter Kilowattstunde müssen Ökostromanbieter einen festgelegten Betrag in neue regenerative Anlagen investieren. Bei den Pfalzwerken gilt dies für das Produkt naturstrom. 80 Prozent des Ökostromzuschlags fließen in einen separaten Fördertopf für den Ausbau der erneuerbaren Energien in der Region.
Angebot für Unternehmen optimieren Energieunternehmen haben sich in den vergangenen Jahren vom reinen Versorger zum Dienstleister gewandelt. Beratung, Effizienzsteigerung, Contracting und Beschaffungskonzepte gewinnen zunehmend an Bedeutung. Um Betriebe optimal mit diesen Dienstleistungen zu unterstützen, passen die Pfalzwerke ihr Angebot regelmäßig an die Anforderungen des Marktes an. Hierbei zählt vor allem die Frage, welche Bedürfnisse die Unternehmen haben. Ihre ganz individuelle Antwort darauf können die Geschäftskunden der Pfalzwerke im November geben. Im Auftrag des regionalen Energiedienstleisters führt das unabhängige Marktforschungsinstitut imug Beratungsgesellschaft mbH Telefoninterviews mit zufällig ausgewählten Betrieben. Die Auswertung erfolgt vertraulich und anonym.
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27 a Umsatzsteuergesetz: DE149145804
Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 2 Satz 2 des Telemediengesetzes:
Elke Spaeth
Redaktion: Dr. Susanne Katz
Telefon: (0621) 585-2325
E-Mail: susanne_katz@pfalzwerke.de
Internet: www.pfalzwerke.de
Vorsitzender des Aufsichtsrats:
Theo Wieder
Vertretungsberechtigter Vorstand:
René Chassein
Dr. Werner Hitschler
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