|
 |
|
 |
|
Sehr geehrte Damen und Herren,
weniger als vier Monate vergingen zwischen der Nuklearkatastrophe in Fukushima und der Abstimmung im Bundestag über das Gesetzespaket zum Atomausstieg. Im Eiltempo hat die Bundesregierung eine Marschroute für die Energiewende ausgearbeitet. Das Konzept steht unter anderem auf den Säulen: mehr Energieeffizienz, mehr dezentral erzeugte, regenerative Energie und schnellerer Ausbau der Stromnetze. An dieser Aufgabe müssen Politik, Bürger, Kommunen, Unternehmen und die Energiebranche gemeinsam arbeiten – und nach den jeweils geeigneten Lösungen vor Ort suchen. In der Region aber auch deutschlandweit stellen die Pfalzwerke und die Pfalzwerke-Tochtergesellschaften ihr Know-how zur Verfügung. Zum Beispiel unterstützen wir Unternehmen bei der Direktvermarktung von Ökostrom oder bieten Beteiligungen an Fotovoltaik-Großanlagen an. Mehr dazu erfahren Sie in dieser Ausgabe des akzente.
Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen sowie für die gute Zusammenarbeit 2011, wünschen Ihnen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start in ein erfolgreiches neues Jahr.
Ihre Ivonne Schwaab Key-Account-Managerin Industrie, Vertrieb und Handel |
 |
Hintergrund Pfalzwerke aktuell Energie & Services Buchtipp Energiemarkt News und Termine |
|
Neue Umlage gemäß Paragraph 19 StromNEV Sichere Rendite mit Solarstrom Ökostrom direkt vermarkten Business Model Generation Aktuelle Prognosen für den Strom- und Erdgasmarkt Aktuelle Meldungen Ihre Meinung/Newsletter-Einstellungen |
| Feedback |
|
 |
|
Hintergrund | |
Neue Umlage gemäß Paragraph 19 StromNEV |
|
 | | Ab dem 1. Januar 2012 sollen alle Stromkunden mit einem jährlichen Verbrauch bis 100.000 Kilowattstunden (kWh) einen neuen Aufschlag zahlen, der den Charakter einer gesetzlichen Umlage hat. Dessen Höhe kann bis zu 0,628 Cent pro kWh (netto) betragen. Diesen Betrag haben die Übertragungsnetzbetreiber am 17. November dieses Jahres bekannt gegeben – veröffentlicht im Internet auf www.amprion.de unter der Rubrik Kunden. Wer mehr verbraucht, zahlt für jede weitere kWh 0,10 Cent. Betriebe des produzierenden Gewerbes, des schienengebundenen Verkehrs oder der Eisenbahninfrastruktur müssen ab der Grenze von 100.000 kWh 0,05 Cent pro kWh entrichten – jeweils inklusive der Nachholung aus 2011. Endgültig festgesetzt wird die Umlagenhöhe von der Bundesnetzagentur voraussichtlich noch im Dezember 2011. Dann dürfte Klarheit bestehen, wie hoch der endgültige Wert für 2012 ist und welcher Nachholungsbetrag aus 2011 darin enthalten ist.
Umlage zur Entlastung der stromintensiven Industrie und für Kunden mit atypischem Netzverhalten Der Grund für die neue Umlage: Im Sommer hat der Bundestag im Zuge der Gesetzesänderungen zur Energiewende eine Novelle der sogenannten Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) verabschiedet. Unter anderem wurde Paragraph 19, der die Befreiung von Netzentgelten und den Umgang mit den daraus resultierenden Mindereinnahmen regelt, geändert. Am 4. August 2011 trat das Gesetz in Kraft. Die Abgabe von Netzentgelten an den Vorort-Netzbetreiber entfällt demnach für alle Unternehmen der stromintensiven Industrie, wenn sie in mindestens 7000 Stunden pro Jahr und insgesamt mehr als 10 Millionen kWh Strom beziehen. Laut Angaben der Bundesnetzagentur betrifft das deutschlandweit rund 550 Firmen, die die Bundesregierung in puncto Energiekosten entlasten will. Aber auch Haushalte mit Nachtspeicherheizungen und Wärmepumpen profitieren: Sie können bis maximal 80 Prozent vom üblichen Netzentgelt entlastet werden, da sie in lastschwachen Zeiten Strom abnehmen und dadurch zur Stabilität der Netze beitragen.
Umlage verteilt Kosten auf alle Verbraucher Die resultierenden Mindereinnahmen bei den Betreibern der Verteil- und Übertragungsnetze werden auf alle Verbraucher hierzulande umgelegt – 2012 voraussichtlich 1,1 Milliarden Euro. Bisher durften Netzbetreiber, an deren Netz Kunden mit reduziertem Entgelt angeschlossen waren, die Netzentgelte in gewissen Grenzen bei allen anderen Verbrauchern in ihrem Netzgebiet anheben. Dadurch kam es allerdings zu Ungleichheiten bei den Netzentgelten – zum Beispiel zwischen Gebieten mit wenig Industrie und Regionen mit vielen Industriekunden. Solche Abweichungen verhindert der bundesweite Ausgleich ab sofort.
Verbände nehmen Stellung zur Netzentgelt-Umlage Verbraucher- und Branchenverbände kritisieren unter anderem, dass die neue Umlage zu steigenden Preisen für die Kunden führen könnte. Zudem sei der Zeitraum zwischen Ankündigung und Einführung der Umlage viel zu kurz bemessen. Bis zum 2. Dezember bot die Bundesnetzagentur Gelegenheit, eine Stellungnahme abzugeben.
Dazu sagt Wolfgang Disser, Leiter Vertrieb Geschäftskunden bei den Pfalzwerken:
„Die derzeitige Informationslage ist für uns als Energielieferant absolut inakzeptabel. Sie erinnert an die Situation zum Jahreswechsel 2010/11, als zwar das Stromsteuergesetz geändert wurde, es jedoch keine Durchführungsverordnung dafür gab.
Derzeit hat die neue Umlage noch nicht mal einen endgültigen Namen. Heißt sie jetzt Abgabe nach Paragraph 19 StromNEV oder Sonderkundenaufschlag? Wir wissen bis jetzt auch noch nicht, wie hoch die Umlage für 2012 sein wird. Wie soll hier eine rechtzeitige und umfassende Aufklärung der Kunden erfolgen? Den ‚Schwarzen Peter’ dazu haben dennoch wir, die Energielieferanten, bekommen, weil wir den Endkontakt zum Kunden haben.
Fakt ist derzeit nur, dass die Umlage ab 1. Januar 2012 von Letztverbrauchern in den genannten Kategorien mit Vollversorgungsverträgen über den Energielieferanten zu vereinnahmen ist. Wir werden Sie spätestens in der nächsten Ausgabe des akzente nochmals zu den dann hoffentlich präziser vorliegenden Inhalten und Abläufen informieren.“
| | | top |  | |
Pfalzwerke aktuell | |
Sichere Rendite mit Solarstrom |
|
 | | Es lohnt sich, in erneuerbare Energien zu investieren. Doch nicht jedes Unternehmen verfügt über geeignete Dach- und Freiflächen oder kann die Kosten dafür stemmen. Eine Möglichkeit, sich an Anlagen zur regenerativen Energieerzeugung zu beteiligen und gleichzeitig den Aufwand gering zu halten, bietet nun die Pfalzwerke-Tochtergesellschaft Pfalzsolar: Mit dem Erwerb von Kommanditanteilen – Mindestinvestition 50.000 Euro – bekommen Unternehmen die Chance, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und gleichzeitig eine langfristig attraktive Rendite zu erhalten. Die Pfalzsolar veräußert ihre Beteiligungen an Projektgesellschaften, die Fotovoltaikanlagen mit einer Leistung von insgesamt 5,8 Megawatt betreiben.
Garantierter Ertrag dank Einspeisevergütung Eine Investition in Fotovoltaik bietet Sicherheit: Erprobte Technologien und gesetzlich gesicherte Einspeisevergütungen ermöglichen zuverlässige Prognosen über die komplette Laufzeit der Fotovoltaikanlagen. Sämtliche im Eigentum der Projektgesellschaften stehenden Anlagen sind bereits fertiggestellt und speisen in das öffentliche Stromnetz ein – insgesamt fünf Großanlagen in der Region, die zwischen 2005 bis 2011 errichtet und in Betrieb genommen wurden. Gemeinsam produzieren sie jährlich rund 5,5 Millionen Kilowattstunden umweltfreundlichen Solarstrom, der ausreicht, um mehr als 1500 Durchschnittshaushalte ein ganzes Jahr lang zu versorgen. Das spart Jahr für Jahr über 3000 Tonnen CO2 ein.
Bei Fragen zur Kommanditbeteiligung an den Fotovoltaik-Großanlagen hilft Stephanie Martin von den Pfalzwerken weiter. Telefon (0621) 585-2519 oder E-Mail stephanie_martin@pfalzwerke.de
| | | top |  | |
Energie & Services | |
Ökostrom direkt vermarkten |
|
 | | Für Betreiber von regenerativen Anlagen, die nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gefördert werden, gibt es ab dem kommenden Jahr eine Alternative zur fixen Einspeisevergütung: die sogenannte Marktprämie. Sie soll einen Anreiz schaffen, Strom aus erneuerbaren Energien direkt an der Börse anzubieten oder an Kunden zu verkaufen und damit die Marktintegration der EEG-Erzeugung vorantreiben.
Die ausgezahlte Marktprämie entspricht der Differenz zwischen dem jeweils geltenden Vergütungssatz für die betriebene EEG-Anlage und dem monatlich ermittelten durchschnittlichen Strompreis an der Börse für eine bestimmte Erzeugungsart. Ein Beispiel: Liegt der Marktpreis bei 5 Cent pro Kilowattstunde (kWh) und die Einspeisevergütung bei 14 Cent, dann beträgt die Marktprämie 9 Cent. Steigt der Börsenpreis im nächsten Monat auf 8 Cent pro kWh, sinkt die Marktprämie entsprechend auf 6 Cent. Betreiber, die sich für dieses Modell entscheiden, können also mit dem gleichen Erlös rechnen. Da sie zusätzliche Aufgaben übernehmen, erhalten sie nochmals „on top“ die sogenannte Managementprämie. Was es damit auf sich hat, warum sich die Marktprämie lohnt und wie Betreiber von regenerativen Anlagen davon profitieren, erklärt Christian Fejér von den Pfalzwerken im Interview.
akzente: Welche Vorteile bietet das Modell der Direktvermarktung gegenüber der Einspeisevergütung? Christian Fejér: Für einen begrenzten Zeitraum gibt es einen zusätzlichen monetären Anreiz, wenn Anlagenbetreiber sich für die Marktprämie entscheiden. Sie erhalten zusätzlich eine Managementprämie, um die Prozesskosten abzudecken. Wenn ein Dienstleister wie die Pfalzwerke die Marktkommunikation übernimmt und bei der Prognoseerstellung hilft, kann der Betreiber einige Euro mehr erhalten als bei der EEG-Vergütung. Außerdem gilt für Anlagen, die sich in der Direktvermarktung befinden: Betreiber können die Leistung auch auf dem Reserveenergiemarkt anbieten und eine weitere Wertschöpfung generieren. Langfristig lohnt es sich, in der Direktvermarktung Strom immer dann zu produzieren, wenn die Nachfrage – und damit auch der Preis – besonders hoch ist.
Lohnt sich die Direktvermarktung bei manchen Anlagen besonders? Es gibt Unterschiede: Die Managementprämie erscheint bei der Erzeugung aus Fotovoltaik- und Windkraftanlagen mit 1,2 Cent pro kWh besonders hoch. Allerdings ist das Risiko von Abweichungen zwischen der Vortagsprognose und der tatsächlich erzeugten Energie bei diesen Anlagen nicht zu unterschätzen und die Managementprämie schmilzt in den kommenden Jahren deutlich ab. Bei der Erzeugung aus Biogas, Biomasse oder Wasser fällt die Managementprämie mit 0,3 Cent pro kWh zwar deutlich geringer aus. Weil sich diese Anlagen aber besser prognostizieren lassen, erhalten Anlagenbetreiber grundsätzlich immer etwas mehr als bei der Förderung durch die EEG-Einspeisevergütung. Je nach Betriebsstunden müsste eine Erzeugungsanlage aber über eine Leistung von 500 bis 1000 Kilowatt verfügen, damit sich der Umstieg in die Direktvermarktung lohnt.
Wie unterstützen die Pfalzwerke Unternehmen beim Wechsel zur Direktvermarktung? Für unsere Industriekunden und Stadtwerke, die über die Pfalzwerke ihre Energie einkaufen, haben wir die Lösung Portfoliomanagement entwickelt und perfektioniert. Diese eignet sich auch hervorragend für die Direktvermarktung in der dargebotsunabhängigen Erzeugung – also unter anderem bei Wasserkraft- oder Biogasanlagen, deren Stromproduktion nicht vom Wetter abhängt. Kunden können online ihre Erzeugungsdaten einsehen und ganz leicht Prognosen erstellen lassen. Daneben prognostizieren die Pfalzwerke auch individuelle Preise für eine marktpreisorientierte Fahrweise der Anlage. Auf Wunsch fertigen wir außerdem eine Risikobewertung für Prognoseabweichungen an. Zudem gibt es die Möglichkeit des sogenannten Poolings. Das heißt: Unternehmen, die mehrere Anlagen mit einer Leistung von unter 500 kW betreiben, können ebenfalls an der Direktvermarktung teilnehmen – auch wenn sich das für jede Anlage allein nicht lohnen würde. Dank dieser Lösung steht Erzeugern der Markt für Regelleistung – etwa die Minutenreserve – offen. Dafür gibt es bei uns im Haus bereits erprobte standardisierte Prozesse, die wir jeweils individuell anpassen.
Bei Fragen zum Thema Direktvermarktung hilft Christian Fejér vom Bereich Vertrieb und Handel bei den Pfalzwerken weiter, Telefon (0621) 585-2676 oder E-Mail christian_fejer@pfalzwerke.de. Mehr Informationen zum Portfoliomanagement gibt es auf der Pfalzwerke-Website www.pfmnet.de.
| | | top |  | |
Buchtipp | |
Business Model Generation |
|
 | | Hinter dem Erfolg von Facebook, Google oder Apple stecken kluge Köpfe und innovative Geschäftsmodelle. Alexander Osterwalder und Yves Pigneur gehen diesen Konzepten in ihrem Buch Business Model Generation auf den Grund. Und sie erklären gemeinsam mit zahlreichen Koautoren, wie Führungskräfte, Berater und Unternehmer selbst kreative Geschäftsmodelle entwickeln – anschaulich dargestellt und unterhaltsam verpackt.
Business Model Generation: Ein Handbuch für Visionäre, Spielveränderer und Herausforderer Autoren: Alexander Osterwalder und Yves Pigneur Campus Verlag: 2011, 34,99 Euro ISBN-13: 978-3593394749
| | | top |  | |
Energiemarkt | |
Aktuelle Prognosen für den Strom- und Erdgasmarkt |
|
 | |
In den kommenden Jahren wird der Strompreis stetig steigen: Das prognostizieren die meisten Experten im aktuellen Energiemarktbarometer des Zentrums für europäische Wirtschaftsforschung. Beim Erdgas gehen die Fachleute ebenfalls von höheren Kosten für die Kunden aus. Über die Gründe dafür, die aktuelle Situation am Strom- und Gasmarkt und eine Preisprognose für das kommende Jahr hat akzente mit Christian Wiedemann, Stromhändler bei den Pfalzwerken, gesprochen.
akzente: Welche Faktoren sind derzeit für die Entwicklung auf dem Energiemarkt entscheidend? Christian Wiedemann: Auf jeden Fall die Eurokrise. Wichtig wird sein, die Währung zu retten und zu stabilisieren. Mit dem Euro steht und fällt das wirtschaftliche Wohl in Europa. Speziell beim Strom spielt zudem der Atomausstieg eine bedeutende Rolle. Bisher blieben die erwarteten Preissteigerungen allerdings aus, die weggefallenen Erzeugungskapazitäten konnten kompensiert werden. Ein Grund dafür war der nur mäßig warme Hochsommer, wodurch zum Beispiel Klimageräte weniger Strom verbrauchten. Auf dem Gasmarkt herrscht dagegen gerade eine paradoxe Situation. Trotz einer Überversorgung und relativ geringer Nachfrage liegen die Preise recht hoch. Experten gehen davon aus, dass sie kurz- und mittelfristig sogar weiter steigen werden. Sie rechnen damit, dass das Überangebot immer mehr zurückgeht und die Nachfrage gleichzeitig zunimmt.
Erwarten Sie auch beim Strom eine solche Entwicklung – vor allem kurzfristig? Dass die Nachfrage auf dem Strommarkt in den nächsten Monaten massiv steigt, ist nicht abzusehen. Allerdings gibt es einen anderen Faktor, der sich mittelfristig auf den Preis auswirken könnte. Unternehmen stellen Investitionen in fossil befeuerte Erzeugungsanlagen zurück, da sie unsicher sind, ob sich die Ausgaben rechnen. Vor allem flexibel einsetzbare Gaskraftwerke werden zukünftig jedoch vermehrt benötigt, um einzuspringen, wenn die Stromproduktion aus erneuerbaren Energien den Bedarf nicht deckt. Ein veralteter Kraftwerkspark wird im Laufe der Zeit zu Engpässen und zu steigenden Preisen führen. Die Möglichkeit, dass Strom an der Börse teurer wird als im Moment, ist aktuell wesentlich größer als die Chance, dass der Preis noch weiter sinkt.
Was empfehlen Sie Unternehmen bei der momentanen Situation am Strommarkt? Ganz klar: Die aktuellen Konditionen sind hervorragend, denn die Aufschläge für eine langfristige Strombeschaffung befinden sich auf einem ausgesprochen niedrigen Niveau. Diese Chance sollten Betriebe nutzen – entweder jetzt zu einem festen Preis oder über eine Durchschnittspreisbeschaffung, die wir mittlerweile sehr individuell anbieten können.
Welche Vorteile bietet das? Die Unternehmen kaufen den Strom nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt zu den jeweils geltenden Konditionen ein, sondern für sie gilt ein Durchschnittspreis. Ein Beispiel: Will ein Betrieb Strom für das Jahr 2013 kaufen, dann können wir vorab einen Zeitraum in 2012 vereinbaren, in dem ein Durchschnittspreis gebildet wird. Dieses Modell verhindert, dass Unternehmen den richtigen Zeitpunkt verpassen und irgendwann bei einem wesentlich höheren Marktpreis zuschlagen müssen.


| | | top |  | |
News und Termine | |
Aktuelle Meldungen |
|
 | | Großes Sparpotenzial für stromintensive Industrie Investitionen in effizientere Technologien und optimierte Produktionsverfahren könnten die Stromkosten in mehreren Branchen der stromintensiven Industrie erheblich reduzieren. Bis 2050 liegt das Sparpotenzial laut einer aktuellen Studie des Beratungsunternehmens Roland Berger bei rund 100 Milliarden Euro. Im Gegenzug müssten die Unternehmen rund 23 Milliarden Euro ausgeben – etwa für neue Maschinen. Dadurch lässt sich in der Papierindustrie die Energieeffizienz bis 2030 um rund 30 Prozent steigern, bis 2050 sogar um fast 50 Prozent. Die Experten bei Roland Berger halten die Investitionen sogar für notwendig, wenn energieintensive Unternehmen im internationalen Wettbewerb ihre Spitzenposition langfristig sichern wollen.
KWK-Umlage 2012 Mitte November haben die Übertragungsnetzbetreiber den Aufschlag nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWK-G) für 2012 bekannt gegeben. Für alle mit einem Verbrauch von bis zu 100.000 Kilowattstunden im Jahr sinkt er von 0,03 Cent pro Kilowattstunde (kWh) auf 0,002 Cent pro kWh. Bei Unternehmen der stromintensiven Industrie mit einem jährlichen Verbrauch über 100.000 kWh bleibt der Betrag bei der gesetzlich geregelten Maximalgrenze von 0,025 Cent pro kWh. Für alle anderen Betriebe, die mehr als 100.000 kWh beziehen, steigt der KWK-Aufschlag hingegen von 0,03 Cent auf 0,05 Cent pro kWh – und damit ebenfalls auf den gesetzlich geregelten Höchstbetrag. Eine Prognose bis 2015 und die Beträge seit 2002 stellen die Übertragungsnetzbetreiber im Internet unter www.eeg-kwk.net zur Verfügung.
Höhere KfW-Kredite Um den Umbau der Energieversorgung in Deutschland voranzutreiben, stockt die KfW Bankengruppe zum 1. Januar 2012 ihre Kredithöchstbeträge im Programm Erneuerbare Energien – Standard kräftig auf: von aktuell 10 Millionen Euro auf 25 Millionen Euro. Einen entsprechenden Kredit können künftig auch Unternehmen beantragen, deren Gruppenumsatz über 500 Millionen Euro liegt. Zugleich bündelt die Förderbank Energieeffizienzmaßnahmen für Unternehmen in einem Programm. Die Kreditobergrenze von derzeit 10 Millionen Euro soll ebenfalls deutlich steigen. Mehr Informationen zu den einzelnen Programmen gibt es im Internet unter www.kfw.de.
| | | top |  |
Feedback |
|
Haben Sie
Anregungen, Fragen
oder Kritik zu diesem Newsletter? Dann schreiben Sie uns eine E-Mail an
akzente@pfalzwerke.de
Kundendaten ändern
Newsletter abbestellen
|
|
|
|
|
top |
 |
| Impressum |
|
Herausgeber:
PFALZWERKE
AKTIENGESELLSCHAFT
Kurfürstenstraße 29
67061 Ludwigshafen
Registergericht: Amtsgericht Ludwigshafen am Rhein
Registernummer: HRB 1196
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß §
27 a Umsatzsteuergesetz: DE149145804
Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 2 Satz 2 des Telemediengesetzes:
Elke Spaeth
Redaktion: Dr. Susanne Katz
Telefon: (0621) 585-2325
E-Mail: susanne_katz@pfalzwerke.de
Internet: www.pfalzwerke.de
Vorsitzender des Aufsichtsrats:
Theo Wieder
Vertretungsberechtigter Vorstand:
René Chassein
Dr. Werner Hitschler
|
|
|
|
|
top
|
|